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26.02.2014

Android und Tizen... ähneln sich

Ich will nun wirklich nicht die ganze Leier mit Copycats, Patenten und Geschmacksmuster Verletzung aufrollen. Ich möchte nicht, und habe auch noch nie, Samsung als Kopierer hinstellen. Aber als ich mir die Tizen Dokumentation unter "UX Guide" durchgeschaut habe, ist mir fast die Kinnlade runtergefallen.
Gleich mal vorne weg. Die Quellen bzw. die Screenshots, die ich euch gleich zeige, könnt ihr alle im Developerbereich von Tizen bzw. Android anschauen. Ich habe mir nicht die einzelnen Hilfestellungen unter Tizen durchgelesen. Die von Android allerdings kenne ich. Aber ich denke Bilder sagen dabei mehr als Tausendworte.
Fangen wir an mit Androids ActionBar. Ist seit Ice Cream Sandwich ein fester Bestandteil von Android. Ziert jeweils den Kopfbereich in einer App. Enthalten können/müssen/sollten: Ein Icon, der AppName (oder ein Titel), "Action-Items" und ein Overflow-Menü. 
Kurzer Blick auf die Tizen-Fraktion. Jap, haben wir auch! Einzig und allein der Up-Button im Logo der App ist nicht vorhanden. Auch das Overflow-Menü ist nicht da, dies hat aber einen anderen Grund, den ich später nochmal aufgreifen will.
Kommen wir zum Dialog. Wie oft müssen wir unter Android etwas nochmal bestätigen? Das typische "Bild wirklich löschen?". Selbiges gibt es - natürlich - auch unter Tizen. Das dies auf beiden System bis auf das kleinste Detail Haargenau gleich aussieht, könnte natürlich Zufall sein. Wer sich aber die Doku zu Tizens-Dialogen und Androids-Dialogen anschaut weiß worauf ich hinaus möchte.
Die typische Kontakt-App. Wie sieht die aus? Richtig. Normalerweise wird eine einfache Liste angezeigt. Schönes Bildchen und ein Text. Womöglich der Name. Das so etwas "eigentlich" immer gleich aussieht ist auch klar. Aber... bitte! Selbst die 1 Pixel großen Linien mit Überschrift sind gleich wie unter Android.
Auch das Fast-Scrolling, dasselbe in grün. 
Aber der Hammer kommt jetzt: Tizen bringt auf ihren Geräten, normalerweise, 3 Buttons: Zurück, Home und Menü. Na, erkennt es jemand? Wie dem auch sei, die Navigation wird in beiden Dokumentationen beschrieben. Bei beiden...ich sag mal ähnlich. 
Hier liegt aber auch der Grund warum die ActionBar unter Tizen kein Overflow-Menü hat. Denn das Menü erscheint, wie noch unter Android 2.3 und kleiner, unten am Bildschirmrand. Ob das mal geändert wird?

Zugegeben. Es ist Schwer ein anderes Design bei gleicher Geräteklasse hinzukriegen. Auch Apples IOS und Microsofts WP sehen in etwas so aus. Ich will auch gar nicht sagen, dass Android nicht irgendwo abgeschaut hat. Aber ich finde das die Bilder doch tatsächlich genau gleich sein. Also nicht mal irgendwie ein anderer Ansatz. Sondern... gleich! 
Als Beispiel ein Bild von der WP-Design Dokumentation:
Es ist auch irgendwo nur eine Liste mit Fastscroll. Also dem Alphabet an der Seite. Allerdings wirkt es doch anders. Allein schon, weil kein Highlight Buchstabe groß aufleuchtet. Und auch weil der Header komplett anders aussirht und dementdprechend eine andere Wirkung hat.

Oder wie seht ihr das?
Bin ich da zu kritisch? 
Müssen moderne Handheld-Betriebssysteme so aussehen?

27.11.2013

Google Chrome für Android - 50% weniger Bandbreite... oder so?

Könnt ihr euch noch dran erinnern, dass es Opera Mobile Mini - oder so ähnlich - einen kleinen "Trick" eingebaut hatte, damit Webseiten schneller laden und ihr dennoch weniger Bandbreite verbraucht? Nicht? Kein Problem, Google Chrome kann das ja auch. Zumindest die Beta-Version. Wobei.. wann wurde das vorgestellt? Erst mit einem Settings-Flag verfügbar und seit dem 12. April 2013 dann für alle. Zumindest für die Beta Menschen.
Aber was ist mit den Stable'rn, wie ich es einer bin? Ich hatte mir das Feature Anfangs mal genau angeschaut. Es wurde tatsächlich viel weniger Bandbreite genutzt. Zumal der Browser einer der größten Traffic-Fresser bei mir ist. Nun ja, seit geduldig. Es wird ausgerollt. Über die nächsten Monate... Sagt zumindest die offizielle Webseite von Google.
Na gut, dann warte ich... Hoffentlich nicht mehr all zulange!

03.10.2013

Android Design UI - endlich einheitlich!

Das ist wirklich überraschend, selbst für mich. Die Jungs von Pocket (Read it Later) haben eine sehr interessante Entdeckung gemacht. Diesmal geht es nicht direkt um die App, sondern eher um das von Android in 4.0 eingeführte Holo Design. Eingeführt wurde, dass das Icon in der ActionBar auch als "up" Button fungieren kann.

Für viele immer wieder ein heftiges Streitthema. Denn es nimmt - mehr oder weniger - die Arbeit des "Zurück"-Buttons in der NavigationsBar ab.
Zurück zum "experiement":
Vor einigen Monaten wurde die Pocket App um diesen Up-Button erweitert. Vorher war, dort wo nun der Up-Button sitzt, ein "hacken", der den Artikel als gelesen markiert hat. Außerdem führte dieser zurück zur "Main"-Liste. Genau dieser hacken hat viele User verwirrt. Denn laut Pocket, wurde dort instinktiv drauf geklickt, auch wenn man den Artikel nicht als gelesen markieren wollte. Die User dachten einfach, oder erwarteten(!), dass dort der zurück Button sitzt. Sie hatten also gehoft, dass man damit zurück zu seiner Liste kommt und der Artikel sich immer noch in dieser befindet. Dies war natürlich nicht der Fall. Denn wenn man einen Artikel als gelesen markiert - also auf den hacken klickt - wird dieser automatisch ins Archive geschoben.
Nachdem man die UI an die vorgaben von Android angepasst hatte, also die Elemente in der ActionBar nach rechts verschob und den Up-Button nach links, hat man bei sage und schreibe 23% der User erreicht, weiterhin Pocket zu nutzen. Die User waren also nicht mehr so "frustriert", so schreibt es der Dienst, und wollten weiterhin mit der App arbeiten.

In dem Artikel schreiben sie auch, dass es Android geschafft hat, ein einheitlichen Design für alle
Apps geschaffen zu haben. Nicht wie vor 4.0, wo jede App sein eigenes individuelles hatte.
Dennoch schreiben sie auch, dass man die Design Richtlinien nicht als Gesetzt sehen soll. Jeder Programmierer oder Designer dürfte auch individuelle und innovative Ideen in seine App bringen. Aber man soll das "Richtlinien" immer im Auge behalten und für keine Verwirrung sorgen, an den stellen, wo der Anwender normalerweise was anderes erwartet.

Quelle: Link

16.09.2013

[App] Spielempfehlung - Rock Ninja

Ihr mögt Jump & Run Spiele wie Doodle Jump, Fruit Ninja oder Tempel Run? Dann habe ich was für euch. Die noch recht neue App im Play Store "Rock Ninja" kommt mit einem sehr hohen Suchfaktor daher und ist ähnlich simple aufgebaut wie die eben erwähnten.
Direkt nach dem Starten der App sieht man diesen Screen. Direkt zu erkennen ist, dass die Entwickler "Googles Service" Play Games eingebaut haben. Außerdem hat man nebem dem "Play" Button noch Ziele und eine Art Store (Dojo).
In dem Spiel geht es darum, um es einfach auszudrücken, dass man den Steinen ausweichen muss. Dabei hat man nur zwei Softkeys (nach Links und Rechts) und verschiedene Items zur Verfügung. Am Anfang bekommt man 10 "Slow"-Flaschen geschenkt. Dabei fallen die Steine für eine bestimmte Zeit langsamer.
Während dem Spiel fallen neben den Steinen auch noch - ja, was sind das eigentlich? - "Gegenstände" runter, die man einsammeln kann. Hat man drei Stück von derselben Farbe gesammelt, platzen alle Steine auf dem aktuellen Screen und man bekommt, je nach Farbe des Items, nochmal extra Punkte.
Wird man von einem Stein getroffen, ist das Spiel vorbei.
Im schon oben genannten Dojo kann man sich für virtuelle Coins (wann man welche bekommt habe ich nicht herausgefunden) verschiedene Items kaufen. Zum Beispiel kann man sich weitere "Slow"-Flaschen kaufen oder ein "Schild". Die Coins kann man sich aber auch gegen echtes Geld kaufen.
Neben dem Store gibt es aber dann noch Ziele, die es zu erreichen gibt.

Das Spiel ist komplett Kostenlos und macht jede menge Spaß. Ich habe es eben 5x gespielt und wollte gar nicht mehr aufhören. Ein wirklich nettes Spiel um die Zeit zu vertreiben... oder man in der Schule grade keine Lust auf lernen hat :)
Downloaden könnt ihr Rock Ninja hier.

10.09.2013

Die Sache mit dem Stages Rollout

Wie vielleicht der ein oder andere schon erfahren hat, gibt es seit der I/O 2013 im Play Store das sogenannte "Staged Rollout". Das ganze bedetet, einfach gesagt, dass erst ein "paar" User das Update einer App bekommen, bevor der "Rest der Welt" damit beliefert wird. Der Sinn dahinter ist einfach. Wenn mal bei einem Update etwas Schief läuft, dann ist "nur" ein "kleiner" Teil der App-User betroffen. Als Entwickler hat man dann noch die Möglichkeit das Ganze zu Stoppen und erstmal zu fixen.
Doch wie läuft das eigentlich genau ab? Wer bestimmt wer ein Update bekommt? Den wirklichen Mechanismus dahinter kennt wohl nur Google. Aber einen kleinen Einblick kann ich euch dennoch geben.

Aus der Hilfe-Seite von Google wird man nicht wirklich schlauer. Eine bessere Übersicht bekommt man dann schon, wenn man selbst mal Developer spielt und folgendes Bild vorgesetzt bekommt.
Was sehen wir also? Wir können auswählen, ob wir das Update erst mal für 5, 10, 20 oder 50 Prozent der User verteilen möchten. 100 gibt es auch. Aber das hat dann weniger was mit Stufenweise zu tun.
Jedenfalls müssen wir uns hier erst mal festlegen. Wenn das gemacht wurde, wir sagen mal 5 %, dann bekommen wirklich nur 5 % der User das Update. Mehr nicht. Danach ist Schluss! Der nächste Schritt wäre auch nicht die Erhöhung auf 10 %. Denn nur 100 Prozent würde die alte Konfiguration ersetzten.

Selbstverständlich ist es jedem Entwickler selbst überlassen, ob er dieses Verfahren anwenden möchte oder nicht. Google macht es mit seinen Apps jedenfalls grundsätzlich so. Wie lange sie dabei warten um auf 100 Prozent zu schalten und wie viele User sie erstmalig Freischalten ist allerdings weiterhin Unklar.

Für mich persönlich ist dieses Feature nicht zu gebrauchen. Meine Apps sind nicht nur relativ klein sondern auch "User-arm". Daher schenke ich as Entwickler diesem Feature keine Beachtung. Aber bei größeren Apps, wo auch gegebenfalls wichtige Daten verloren gehen können, ist es eine wirklich gute Sache. Obwohl es uns User manchmal zur Weißglut bringt.

06.08.2013

Google Play Games - So aber bitte nicht!

Ich bin kein Spieler. Weder auf dem PC, noch am Handy und schon gar nicht auf meinem Nexus 10. Dennoch finde ich ab und an mal Zeit für ein kleines Spielchen. Gerne Spiele ich dann irgendwelche Jump & Run, wo man auch jederzeit ohne irgendwas zu verlieren das Spiel beenden kann. Was mich allerdings immer störte? Wenn ich dann doch mal ein Spiel auf dem Tablet angefangen habe und ich dieses auf meinem Smartphone weiter spielen möchte. Genau für dieses Szenario wurde bei der Google I/O 2013 der Service Play Games vorgestellt. Entwickler haben die Möglichkeit gewisse Funktionen oder Variablen auf Googles Play-Server zu pushen und mit deinem User-Account zu verknüpfen. Hätte zwar jedes X beliebige Unternehmen schon vorher mit seinen eigenen Servern machen können, aber das soll uns nicht weiter stören.
Tempel Run 2 ist ein Spiel, welches ich zurzeit sehr gerne auf meinem Nexus 4 spiele. Wenn ich gestört werde, kann ich meinen Spieler einfach über die Brüstung springen lassen und das Spiel ist aus. Perfekt.
Vor gut einer Woche berichteten dann mehrere Blogs, dass das Spiel "endlich" das oben erwähnte Play Games-Feature besitzt. Erfolge und Bestenliste, so heißt es im Play Store, sind nun integriert. Da diese Funktionen mit meinem Google-Account verknüpft, ging ich also davon aus, dass dann auch weitere Daten wie High-Score, In-App Käufe ect. in die Cloud geladen werden und überall verfügbar sind. Das ist ja auch der Urgedanke des Services. Aber: Pustekuchen.
Das wirklich einzige was in die Cloud geladen wird, sind aktuelle Punkte. Sollten diese besser sein, als die bisherigen wird gepusht. Wenn nein, passiert guar nischts. Na Super. So bringt mir das Feature überhaupt nichts. Selbst der neu hinzugefügte Usain Bolt, den ich mir auf dem Smartphone gekauft habe, kann ich auf meinem Tablet nicht spielen. Er wird sogar dort immer noch als "Purchase" gekennzeichnet. Also so, als könnte ich ihn noch mal kaufen.
Wirklich Schade. So ist das Play Games-Feature natürlich für die Katze. Nur halb gut bis gar nicht umgesetzt. Mir hilft das überhaupt nicht. 

Das Ganze soll nur ein Beispiel sein, wie man die Funktion auch nutzlos verkaufen kann. Mir ging es gar nicht darum, dass ich Tempel Run auf meinem Tablet spielen kann. Es soll einfach nur demonstrieren, dass man, wenn man es so macht, auch gleich lassen kann.

22.06.2013

Outing: Merkel Browser ist keine Malware!

Wie einige vielleicht mitbekommen haben, erfuhr mein eigens programmierter Neuland Browser einiges an Interesse. Nach dem ich ihn in einer Community teilte wurde er auch unabhängig von einem Blog resümiert. Zwar wurde der Browser, der natürlich mehr aus Spaß entstanden ist, nur 6 mal runtergeladen (inklusive zwei mal von mir selbst :)), dennoch sprechen die Kommentar und Bewertungen für sich.
Schade dagegen finde ich, das selbsternannte Profis die App sofort durchleuchtet haben.  So ist die App bzw. der Link dorthin bei Google+ zwar unter "angesagten" Beiträgen gelandet, dennoch sofort als "Malware" abgestempelt.
So schreibt der Urheber schon "[..]wer mit welcher Absicht dahinter steckt. Ich würde sie nicht installieren". Ein anderer schreibt in den Kommentaren "Malware" und bekommt +5. Wirklich schade, dass das Thema Virus unter Android schon so verbreitet ist.

Nichtsdestotrotz möchte ich hiermit ausdrücklich hinweisen, dass diese App allein aus Spaß programmiert wurde. Sie ist weder schädlich noch gefährlich. Ich habe sie einfach erstellt, da das Thema "Neuland" zur Zeit in aller Munde ist und auch entsprechend kritisiert wird. 
Der Code beträgt gerade mal 122 Zeilen und ist wirklich nichts spektakuläres. Also beruhigt euch... ihr Profis!

12.05.2013

Copy: Update mit wunderschöner Holo-UI

Kennt Ihr Copy? Ein Cloud-Anbieter der, sagen wir mal, etwas anders ist als die meisten. Er bietet nämlich, genau wie sein "einziger" Konkurrent Dropbox, für alle möglichen Betriebssysteme einen Client. Man findet ihn also unter Windows, Linux, OS X, Android und iOS. Nur für Windows Phone 7 bzw. WP8 fehlt ein entsprechender, um die Reihe komplett zu bekommen.
Jedenfalls hat der Android Client, der bisher zwar mit "annähender" Holo-UI glänzen aber mit etwas Performenceschwierigkeiten zu kämpfen hatte, ein Update geschenkt bekommen. Im Play Store im Chancelog steht zwar einzig und allein "Completely new Holo-themed UI, even on older device", allerdings fühle ich persönlich auch einen kleinen Boost in sachen Up- und Download.
Hier sehen wir noch das alte Layout. Es geht zwar annähernd an Holo, wie WhatsApp vor seinem Redesign, allerdings konnte es so richtig nicht überzeugen.
Die neue UI versprüht schon wesentlich mehr Flair in die App. Ein schönes SlidingMenu, welches wohl offiziell auf der I/O vorgestellt wird, zeigt weitere Optionen an. Der Hauptscreen zeigt simple die Apps an und bietet auf dem Pfeil weitere Optionen wie "Einladen" oder "Umbenennen".

Wie findet ihr das neue, richtige, Interface?!
Immer mehr Entwickler springen auf den Zug der Oberfläche, nicht nur weil viele User meckern.
Was würde passieren, wenn Google nun zur I/O ein völlig neues Konzept vorstellen würde? Die Card UI? Alle wieder zurückrudern?

Im übrigen: Hier findet Ihr einen Einladungslink zu Copy. Zur zeit, Aktionsbedingt, bekommt jeder Eingeladene 10 GB frei und pro weiteren geworbenen 5 GB dazu.