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06.03.2014

Cloudup + Invites

Heute möchte ich euch einen Cloud-Dienst vorstellen, den ich wirklich zu schätzen gelernt habe: Cloudup. Bevor ihr jetzt denkt "Nicht noch ein Cloud Anbieter" und wegklickt, lest erst mal den Beitrag und schaut was Cloudup anders und vielleicht auch besser, als die Konkurrenz macht. Außerdem ist der Dienst nur mit Einladung möglich, wovon ich 10 Stück abzugeben habe. Aber dazu später mehr.
Cloudup ist simple. einfach und intuitiv. Im Gegensatz zu anderen Anbietern, shared Cloudup alles "öffentlich". Also alles was man hochläd, ist sofort und für jeden auf der Welt über einen Link erreichbar. Privat? Gibt es hier nicht. Will man auch nicht, denn das Konzept ist anders. Der Dienst nimmt nämlich das Wort "easy" wörtlich. Aber fangen wir von vorne an.
Wenn man sich anmeldet hat man eine einfache Oberfläche, die einem erlaubt einen direkt etwas ins Internet zu pusten. Fügt man irgendwas hinzu, wird einem eine schwarze Oberfläche gezeigt mit dem neuen Inhalt. Cloudup nennt das ganze Stream. Für mich sind das ganz einfach Ordner. Die URL, die erstellt wird, zeigt dann auf den Stream, nicht auf das File.

Möchte man dem Stream nun weitere Files hinzufügen, reicht ein Klick auf "Edit" -> "Upload Files". Nun hat man auch gleich 3 neue URLs. Zwei zeigen auf die jeweiligen Dateien, und eine zum Stream. Aber merke: Jede URL zu einem File, führt auch zwangsläufig zum gesamten Ordner. Denn diesen kann man einfach "durch schauen".
Der Dienst bietet allerdings auch ein Super Tool für den Desktop. Verfügbar für Linux, Mac und Windows. Wobei man bei den ersten beiden hinzufügen muss: Ausschließlich Terminal. Aber das ist ja egal :)
Das Tool hängt sich also einfach in die Benachrichtigungsbar von Windows (bzw. ins Terminal unter Unix) und kann mit Drag and Drop bedient werden. Es gibt dir sofort eine URL zurück, wo das File später zu finden ist. Auch wenn es noch nicht hochgeladen ist. So kann man zum Beispiel auch zu seinem Freund sagen: "Hey, wenn es hochgeladen ist, findest du es hier". Wobei der Upload erst in 4 Stunden fertig ist.

Cloudup setzt (derzeit) noch auf Einladungen. Wer hier also mitmachen will, der benötigt eine. Und tata: Ich habe 10 Stück. Wer also welche möchte, der Postet einfach warum er sie haben will und wofür er den Dienst nutzen möchte. Dazu kann man mich auch gerne auf Google+ oder Twitter anschreiben.
Im übrigen: Man kann maximal 1000 Streams, die maximal 200 MB groß sein dürfen, Kostenlos erstellen. Das bedeutet, man hat im Endeffekt 200 GB Speicher. Eine Premium-Variante gibt es derzeit nicht. Wobei solch eine geplant ist.

09.12.2013

App Engine bekommt ein neues Logo

Googles App Engine habe ich schon das ein oder andere mal vorgestellt. Als Platform as a Service ist es für mich die Wahl, wenn es um Webanwendungen geht. Aber darum soll es ein anderes mal gehen. Heute geht es schlicht und ergreifend um das Logo. Denn das, ich vermute auch nicht-Entwicklern, bekannte "Sharkon" wird ersetzt. Aber nicht einfach so, sondern weil Google gleichzeitig weitere Cloud-Anwendungen für "alle" veröffentlicht hat.
Passend dazu, hat Google ein Blogpost beschrieben, wie Sharkon damals "entwickelt" wurde. Zuerst durfte sich die Marketing-Abteilung an eine Skizze setzten. Was dort raus kam war, nun ja, schrecklich! Marketing eben.
Auch die Entwickler der Engine waren damit überhaupt nicht zufrieden. Ihnen war nämlich schon damals klar, dass sie "das Produkt der Zukunft" entwickelten und demnach ein "cooles" Logo wollten. Also haben sich zwei Leute ans Whiteboard gestellt und ihre Inspiration fließen lassen. Die Sketches waren gut und gingen auch gleich weiter an die Design-Abteilung. Aber auch hier war man mehr enttäuscht statt erstaunt vom Ergebnis.
Langer rede kurzer Sinn, nach langem hin und her, kam schließlich Michael Lopez mit dem bekannten Sharkon-Logo und erfreute damit nicht nur die Entwickler sondern auch die Anwender. Sharkon ist nämlich so beliebt geworden, dass es inzwischen mehrere Varianten des Logos gibt. Neben Plüschtieren, gehäkeltem, mit Acryl oder in Kaffee gemalt, ist es Weltweit bekannt geworden.

Bleibt zum Abschied nur noch zu sagen: Tschüß Sharkon, mach's gut!

Via Link, Link

27.11.2013

Google Chrome für Android - 50% weniger Bandbreite... oder so?

Könnt ihr euch noch dran erinnern, dass es Opera Mobile Mini - oder so ähnlich - einen kleinen "Trick" eingebaut hatte, damit Webseiten schneller laden und ihr dennoch weniger Bandbreite verbraucht? Nicht? Kein Problem, Google Chrome kann das ja auch. Zumindest die Beta-Version. Wobei.. wann wurde das vorgestellt? Erst mit einem Settings-Flag verfügbar und seit dem 12. April 2013 dann für alle. Zumindest für die Beta Menschen.
Aber was ist mit den Stable'rn, wie ich es einer bin? Ich hatte mir das Feature Anfangs mal genau angeschaut. Es wurde tatsächlich viel weniger Bandbreite genutzt. Zumal der Browser einer der größten Traffic-Fresser bei mir ist. Nun ja, seit geduldig. Es wird ausgerollt. Über die nächsten Monate... Sagt zumindest die offizielle Webseite von Google.
Na gut, dann warte ich... Hoffentlich nicht mehr all zulange!

06.08.2013

Google Play Games - So aber bitte nicht!

Ich bin kein Spieler. Weder auf dem PC, noch am Handy und schon gar nicht auf meinem Nexus 10. Dennoch finde ich ab und an mal Zeit für ein kleines Spielchen. Gerne Spiele ich dann irgendwelche Jump & Run, wo man auch jederzeit ohne irgendwas zu verlieren das Spiel beenden kann. Was mich allerdings immer störte? Wenn ich dann doch mal ein Spiel auf dem Tablet angefangen habe und ich dieses auf meinem Smartphone weiter spielen möchte. Genau für dieses Szenario wurde bei der Google I/O 2013 der Service Play Games vorgestellt. Entwickler haben die Möglichkeit gewisse Funktionen oder Variablen auf Googles Play-Server zu pushen und mit deinem User-Account zu verknüpfen. Hätte zwar jedes X beliebige Unternehmen schon vorher mit seinen eigenen Servern machen können, aber das soll uns nicht weiter stören.
Tempel Run 2 ist ein Spiel, welches ich zurzeit sehr gerne auf meinem Nexus 4 spiele. Wenn ich gestört werde, kann ich meinen Spieler einfach über die Brüstung springen lassen und das Spiel ist aus. Perfekt.
Vor gut einer Woche berichteten dann mehrere Blogs, dass das Spiel "endlich" das oben erwähnte Play Games-Feature besitzt. Erfolge und Bestenliste, so heißt es im Play Store, sind nun integriert. Da diese Funktionen mit meinem Google-Account verknüpft, ging ich also davon aus, dass dann auch weitere Daten wie High-Score, In-App Käufe ect. in die Cloud geladen werden und überall verfügbar sind. Das ist ja auch der Urgedanke des Services. Aber: Pustekuchen.
Das wirklich einzige was in die Cloud geladen wird, sind aktuelle Punkte. Sollten diese besser sein, als die bisherigen wird gepusht. Wenn nein, passiert guar nischts. Na Super. So bringt mir das Feature überhaupt nichts. Selbst der neu hinzugefügte Usain Bolt, den ich mir auf dem Smartphone gekauft habe, kann ich auf meinem Tablet nicht spielen. Er wird sogar dort immer noch als "Purchase" gekennzeichnet. Also so, als könnte ich ihn noch mal kaufen.
Wirklich Schade. So ist das Play Games-Feature natürlich für die Katze. Nur halb gut bis gar nicht umgesetzt. Mir hilft das überhaupt nicht. 

Das Ganze soll nur ein Beispiel sein, wie man die Funktion auch nutzlos verkaufen kann. Mir ging es gar nicht darum, dass ich Tempel Run auf meinem Tablet spielen kann. Es soll einfach nur demonstrieren, dass man, wenn man es so macht, auch gleich lassen kann.

05.08.2013

feedly Pro - so will man an Geld kommen

Früher oder später muss sich jeder Dienst ein Geschäftsmodell überlegen. Server und Entwickler arbeiten schließlich auch nicht für lau. Bei feedly, dem RSS-Reader meiner Wahl nach der Schließung vom GReader, hat man sich nun auch überlegt, wie man an Geld kommt: feedly Pro.
Noch ist das Pro-Angebot recht überschaubar. Artikel Suche, Verschlüsselte Verbindung, 1-Click Evernote Speicherung und Premium Support. Also nichts, außer die Verschlüsselung, was mich wirklich anspricht. Ich denke für die meisten sind diese paar Features keine 5 $ im Monat Wert. Wobei man auch sagen kann, dass man auch gerne Dienste wie feedly unterstützen wolle. Da machen 5 $ im Monat den Bock auch nicht Fett.
Wer will, kann sich allerdings jetzt schon für 99 $ die Pro-Features für die komplette Lebenszeit kaufen. Dabei sollte ihr allerdings schnell sein. Denn dieses "super" Angebot ist nur für die ersten 5000 User gedacht.
Bezahlt wird im übrigens mit Kreditkarte. Nach dem Klick auf "Upgrade to Pro" öffnet sich ein Dialog, in dem man seine entsprechenden Daten eingeben kann. Ob später noch weitere Dienste wie PayPal oder Wallet hinzu kommen ist ungewiss.
Ich für meinen Teil werde den Dienst vorerst noch auf kostenloser Basis nutzen. Schließlich bin ich armer Azubi und habe für so etwas kein Geld :)

Quelle: Link

12.05.2013

Copy: Update mit wunderschöner Holo-UI

Kennt Ihr Copy? Ein Cloud-Anbieter der, sagen wir mal, etwas anders ist als die meisten. Er bietet nämlich, genau wie sein "einziger" Konkurrent Dropbox, für alle möglichen Betriebssysteme einen Client. Man findet ihn also unter Windows, Linux, OS X, Android und iOS. Nur für Windows Phone 7 bzw. WP8 fehlt ein entsprechender, um die Reihe komplett zu bekommen.
Jedenfalls hat der Android Client, der bisher zwar mit "annähender" Holo-UI glänzen aber mit etwas Performenceschwierigkeiten zu kämpfen hatte, ein Update geschenkt bekommen. Im Play Store im Chancelog steht zwar einzig und allein "Completely new Holo-themed UI, even on older device", allerdings fühle ich persönlich auch einen kleinen Boost in sachen Up- und Download.
Hier sehen wir noch das alte Layout. Es geht zwar annähernd an Holo, wie WhatsApp vor seinem Redesign, allerdings konnte es so richtig nicht überzeugen.
Die neue UI versprüht schon wesentlich mehr Flair in die App. Ein schönes SlidingMenu, welches wohl offiziell auf der I/O vorgestellt wird, zeigt weitere Optionen an. Der Hauptscreen zeigt simple die Apps an und bietet auf dem Pfeil weitere Optionen wie "Einladen" oder "Umbenennen".

Wie findet ihr das neue, richtige, Interface?!
Immer mehr Entwickler springen auf den Zug der Oberfläche, nicht nur weil viele User meckern.
Was würde passieren, wenn Google nun zur I/O ein völlig neues Konzept vorstellen würde? Die Card UI? Alle wieder zurückrudern?

Im übrigen: Hier findet Ihr einen Einladungslink zu Copy. Zur zeit, Aktionsbedingt, bekommt jeder Eingeladene 10 GB frei und pro weiteren geworbenen 5 GB dazu.


28.03.2013

Warum MEGA so viel falsch gemacht hat

Als MEGA, der nachfolger von Megaupload über den ich nicht sehr viel Worte verschwenden werde, wurde am 20. Januar dieses Jahres veröffentlicht. Der Hype über den neuen Dienst war groß. Wer die Geschichte dahinter kennt, weiß warum.
Der Launch, welcher direkt auf Kim's Mansion in Neuseeland veranstalltet wurde, war in meinen Augen mehr ein großes Theater. Man machte sich viel über die Regierung lustig und man lud gefühlt jeden großen Blog, große Zeitung oder sonst interessierte Journalisten ein.
Der Dienst sollte, wie auch das Banner zeigt, "Größer, Besser, Schneller, Stärker und Sicherer" sein, als die Konkurrenz. Man erklärte beim Launch also, wie es weiter geht, was geplant ist und wie sicher doch der Dienst ist. Wobei man als Zuschauer auch fragen stellen konnte. Öfter kam natürlich die Frage auf, ob das mit der Sicherheit nicht eher was mit illigalen Filesharing zu tun hat. Doch diese wurde immer abgewiesen.
Nun gut, worauf ich eigentlich hinaus wollte. Der Dienst lief von Anfang an nur in Googles Browser "Chrome" aka "Chromium". Support für Firefox, Internet Explorer unnd Safari fiel also weg. Das wäre dann schon mal der erste Punkt, was schlicht falsch lief. Man versprach das der Dienst in Zukunft diese auch offiziell unterstützen möchte. Ob das funktioniert? Kann ich nicht testen. Aber es kam nichts mehr offizielles ala "Jetzt MEGA mit allen Browsern möglich.". Aber eigentlich ist hier von Anfang an falsch gefahren worden. Hier hätte man direkt alle Browser unterstützen müssen.
Das man von Anfang an keine einzige Mobileplatform unterstützt, ist dann der nächste Punkt. Ich bin kein Unternehmer. Aber wenn ich solch ein Dienst launchen würde, dann würde ich dafür sorgen, dass mich auch wirklich jeder erreichen könnte. Vielleicht war man unter Zeitdruck und man wollte die Apps nach hinten verschieben? Weiß ich nicht. Herr Dotcom meinte nur, dass Apps für den mobilen Bereich "bald" kommen werden. Doch was heißt bei Kim "bald"? Zumindest nicht in den nächsten zwei Monaten, wie man aktuell sieht. Inzwischen gibt es zwar schon die ein oder andere App für Android. Aber diese beruhen auch nicht auf einer offiziellen MEGA-SDK, die die Jungs erst vor kurzen veröffentlichen. Dies API's wurden mehr oder weniger selbst geschrieben.

Der Dienst startete gleich bei Anmeldung mit 50 GB freien Speicherplatz. Das ist mehr als bei der Konkurrenz. Dropbox, der für mich immer noch mit abstand beste Cloud-Anbieter, bietet läpische 2 GB. Der rest? Meistens um die 5-15 GB. Für Box.com gibt es dann immermal verschiedene Aktionen, womit man ebenfalls leicht auf 50 GB kommt. Ob man das braucht sei mal dahin gestellt. Aber ich persönlich möchte in "meiner Cloud" nicht so gerne ausmisten. Für mich wird nur geuppt was ich auch gerne Teilen möchte und mir mehr oder weniger "unwichtig" ist. Von daher, einfach uppen, Link sharen und gut ist. Mit Dropbox muss ich doch ab und an mal die ein oder andere Datei löschen. Andere Anbieter kommen mir an mangel von Performence oder schlecht Handhablichen Apps nicht in Frage.
Mit MEGA, so dachte ich, erscheint nun endlich ein Dienst der mit Dropbox konkurrieren kann. Bietet das selbe dafür mit Verschlüsselung und 48 GB mehr Speicher. Ich setzte wirklich viel auf den Dienst. Hatte auch eigentlich damit gerechnet, dass dieser mehr public wird. Allerdings hat man den Hype nicht genutzt. Man sieht immer noch die typischen Links. Dropbox, der Platzhirsch, manchmal noch Box und ganz selten kommen ein paar Exoten wie Jottacloud, Ubuntu One und wie sie alle heißen. Doch leider hat man nicht viel gemacht. Den Hype nicht genutzt. Inwzischen ist der Dienst einfach nur wie jeder andere Nieschen-Cloud-Anbieter. Statt direkt mit Apps zu starten, versinkt er in sich selbst.
Von den anderen Dienstleistungen, wie Kalendar und einen Mail-Dienst (den hatte Kim auch angekündigt), möchte ich gar nicht erst Anfangen...