Posts mit dem Label google io werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label google io werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

28.02.2014

Update: Google Gamer aufgepasst: GDC kommt am 18. März

Google möchte das Spielen unter Android wohl noch etwas pushen. Das hat man schon letzte I/O gemerkt, als in den Play Services die Google Play Games integriert worden sind. Damit hat Google eine Platform geschaffen, in dem Spieler gegeneinander antreten können und auch verschieden Items und Ränge erhalten können.
Ein paar Spiele im Store haben die Services schon integriert, doch so richtig in Fahrt ist es nie gekommen.
Ganz aktuell Informiert Google darüber, dass sie am 18. März "die größte" Entwickler Konferenz veranstalten. Thema: Gaming! Die Game Developer Conference ist zwar nur für Entwickler gedacht, aber diese sollen die Play Games "endlich" auf ein neues Level heben.

Themen sind unteranderem:
- Entwickeln mit Play Games
- Mache Geld mit Google Play
- Erstelle Spiele in der Cloud
- Verwende Analytics um das Spielverhalten zu Analysieren

Hoffentlich kommen dort einige Entwickler zusammen und wir werden in den darauf folgenden Monaten ein paar richtige gute Multiplayer Spiele sehen...

Update:
Das komplette Event wird auch Live Gestreamt. Hier geht es zum Live-Stream. Das ganze ist um 10:00AM PDT, was bei uns 19 Uhr ist :)

Quelle: Link

24.09.2013

GCM zu Mehrdevice

Google stellt auf der I/O ein Feature für Android vor, welches viele User mit mehr als einem Gerät wirklich erfreut hat. Sie haben es so vorgestellt, dass ein User - auf mehreren Geräten - eine Benachrichtigung bekommt. Als er dann auf seinem Nexus 10 diese weg gewischt hat, verschwand sie wie von Zauberhand auch auf dem anderen Gerät. Wie ist es bisher? Man bekommt eine Notification. Alle Geräte bekommen es und man muss sie überall "bestätigen", dass sie gelesen wurde. Außer bei G+ und Gmail. Dort ist dieses Feature nämlich schon eingebaut.

Doch warum besitzen die anderen Apps nicht auch diese Funktion? Dazu schauen wir uns erst mal den technischen Hintergrund an:
Push-Benachrichtigungen kommen, wenn man es "Google-Like" implementiert, über Google Cloud Messaging (GCM). Das Verfahren ist relativ einfach erklärt. Aus Entwickler-Sicht braucht man nur einen "kleinen" Server oder Datenbank, der eine eindeutige ID des Benutzers speichert. Dieser Server muss, wenn er nun etwas an das Gerät senden will, via HTTP-Post oder als JSON-String an den GCM-Server von Google senden. Dank der großen Verzahnung von Google und Android kann der Server relativ Ressourcen schonend eine Nachricht ans Handy schicken und die - wenn erwünscht - Benachrichtigung anzeigen.
Das Problem an der ganzen ist, dass das Handy nicht antworten kann. Wenn der GCM-Server einen Fehler erkennt, dann ist es kein Problem "unserem Server" zu sagen, dass etwas schief gelaufen ist. Wenn der Server aber alles korrekt abschickt und das Device, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr anwesend ist oder einfach ein "ok, habe empfangen" senden will, hat es Pech.

Genau hier setzte Google an und stellt das Protokoll auf XMPP um. Dieses Protokoll sagt vielleicht einigen was. "Erfunden" wurde es ursprünglich um Chat-Nachrichten auszutauschen. Nach dem Senden wird also, in unserem Fall, die Verbindung aufrecht erhalten und das Handy kann noch antworten. Ob ein Simples "Ja, Nachricht empfangen" oder vielleicht einfach dem GCM-Server zu sagen "Nachricht von xxx@gmail.com gelesen. Auf allen anderen Geräten diese Benachrichtigung löschen".

So kommen wir nun wieder auf den Ursprung. Mit zweiterem Verfahren kann man das ganze nämlich ziemlich einfach implemtieren. Aber, und es gibt immer ein großes aber, diese Methode ist schlicht weg nicht verfügbar! Google hat das ganze zwar veröffentlicht und vielen eine Freude gemacht, doch wer es nutzten möchte, der darf sich erst mal bei Google Anmelden. Das da 0-8-15 Developer nicht durch kommen, dürfte klar sein.

Schade, aber typisch Google. Etwas vorstellen und dann nicht veröffentlich. Klar, wenn etwas noch nicht ausgereift oder verbuggt ist, dann bloß nicht für die breite Masse zur Verfügung stellen. Aber wieso dann die große Ankündigung? Groß locken und nichts dahinter. Schade Google. Wieder mal ein Schuss ins eigene Knie...

10.09.2013

Die Sache mit dem Stages Rollout

Wie vielleicht der ein oder andere schon erfahren hat, gibt es seit der I/O 2013 im Play Store das sogenannte "Staged Rollout". Das ganze bedetet, einfach gesagt, dass erst ein "paar" User das Update einer App bekommen, bevor der "Rest der Welt" damit beliefert wird. Der Sinn dahinter ist einfach. Wenn mal bei einem Update etwas Schief läuft, dann ist "nur" ein "kleiner" Teil der App-User betroffen. Als Entwickler hat man dann noch die Möglichkeit das Ganze zu Stoppen und erstmal zu fixen.
Doch wie läuft das eigentlich genau ab? Wer bestimmt wer ein Update bekommt? Den wirklichen Mechanismus dahinter kennt wohl nur Google. Aber einen kleinen Einblick kann ich euch dennoch geben.

Aus der Hilfe-Seite von Google wird man nicht wirklich schlauer. Eine bessere Übersicht bekommt man dann schon, wenn man selbst mal Developer spielt und folgendes Bild vorgesetzt bekommt.
Was sehen wir also? Wir können auswählen, ob wir das Update erst mal für 5, 10, 20 oder 50 Prozent der User verteilen möchten. 100 gibt es auch. Aber das hat dann weniger was mit Stufenweise zu tun.
Jedenfalls müssen wir uns hier erst mal festlegen. Wenn das gemacht wurde, wir sagen mal 5 %, dann bekommen wirklich nur 5 % der User das Update. Mehr nicht. Danach ist Schluss! Der nächste Schritt wäre auch nicht die Erhöhung auf 10 %. Denn nur 100 Prozent würde die alte Konfiguration ersetzten.

Selbstverständlich ist es jedem Entwickler selbst überlassen, ob er dieses Verfahren anwenden möchte oder nicht. Google macht es mit seinen Apps jedenfalls grundsätzlich so. Wie lange sie dabei warten um auf 100 Prozent zu schalten und wie viele User sie erstmalig Freischalten ist allerdings weiterhin Unklar.

Für mich persönlich ist dieses Feature nicht zu gebrauchen. Meine Apps sind nicht nur relativ klein sondern auch "User-arm". Daher schenke ich as Entwickler diesem Feature keine Beachtung. Aber bei größeren Apps, wo auch gegebenfalls wichtige Daten verloren gehen können, ist es eine wirklich gute Sache. Obwohl es uns User manchmal zur Weißglut bringt.

06.08.2013

Google Play Games - So aber bitte nicht!

Ich bin kein Spieler. Weder auf dem PC, noch am Handy und schon gar nicht auf meinem Nexus 10. Dennoch finde ich ab und an mal Zeit für ein kleines Spielchen. Gerne Spiele ich dann irgendwelche Jump & Run, wo man auch jederzeit ohne irgendwas zu verlieren das Spiel beenden kann. Was mich allerdings immer störte? Wenn ich dann doch mal ein Spiel auf dem Tablet angefangen habe und ich dieses auf meinem Smartphone weiter spielen möchte. Genau für dieses Szenario wurde bei der Google I/O 2013 der Service Play Games vorgestellt. Entwickler haben die Möglichkeit gewisse Funktionen oder Variablen auf Googles Play-Server zu pushen und mit deinem User-Account zu verknüpfen. Hätte zwar jedes X beliebige Unternehmen schon vorher mit seinen eigenen Servern machen können, aber das soll uns nicht weiter stören.
Tempel Run 2 ist ein Spiel, welches ich zurzeit sehr gerne auf meinem Nexus 4 spiele. Wenn ich gestört werde, kann ich meinen Spieler einfach über die Brüstung springen lassen und das Spiel ist aus. Perfekt.
Vor gut einer Woche berichteten dann mehrere Blogs, dass das Spiel "endlich" das oben erwähnte Play Games-Feature besitzt. Erfolge und Bestenliste, so heißt es im Play Store, sind nun integriert. Da diese Funktionen mit meinem Google-Account verknüpft, ging ich also davon aus, dass dann auch weitere Daten wie High-Score, In-App Käufe ect. in die Cloud geladen werden und überall verfügbar sind. Das ist ja auch der Urgedanke des Services. Aber: Pustekuchen.
Das wirklich einzige was in die Cloud geladen wird, sind aktuelle Punkte. Sollten diese besser sein, als die bisherigen wird gepusht. Wenn nein, passiert guar nischts. Na Super. So bringt mir das Feature überhaupt nichts. Selbst der neu hinzugefügte Usain Bolt, den ich mir auf dem Smartphone gekauft habe, kann ich auf meinem Tablet nicht spielen. Er wird sogar dort immer noch als "Purchase" gekennzeichnet. Also so, als könnte ich ihn noch mal kaufen.
Wirklich Schade. So ist das Play Games-Feature natürlich für die Katze. Nur halb gut bis gar nicht umgesetzt. Mir hilft das überhaupt nicht. 

Das Ganze soll nur ein Beispiel sein, wie man die Funktion auch nutzlos verkaufen kann. Mir ging es gar nicht darum, dass ich Tempel Run auf meinem Tablet spielen kann. Es soll einfach nur demonstrieren, dass man, wenn man es so macht, auch gleich lassen kann.

13.06.2013

Google und der Kampf gegen die Fragmentierung hat schon begonnen

Seit ich mich intensiv mit Android auseinandersetzte, was nun rund drei Jahre her ist, sehe ich alle User nur damit beschäftigt, auf ein neues Update zu warten. Ich habe angefangen mit dem Samsung Galaxy S. Schon beim Kauf, merkte ich, dass ich irgendwie mit veralteter Software rumlief. Klassenkameraden oder Freunde fragten dann immer was mit "haste schon das neue Update" oder "schon Froyo drauf?". Damals konnte ich mit solch aussagen nicht viel Anfangen. Die meisten schnappten sich mein Handy und antworteten meistens nüchtern "Ne...".
Nachdem man sich ein bisschen eingearbeitet hatte war schnell klar, ich musste immer an die neuste Version dran kommen. Sonst bin ich irgendwie "uncool" oder nicht "Mainstream". Es wurde geflasht. Als dann HTC das erste Dual-Core Smartphone "Sensation" raus gebracht hatte und mein Vertrag sowieso verlängert worden musste, habe ich zu diesem gegriffen. Kurz darauf wurde Samsungs/Googles Galaxy Nexus vorgestellt. Ice Cream Sandwich hieß die neue dazugehörige neue Version, die wahrscheinlich nicht nur mich vom Hocker gehauen hat. Was war nun aber mit meinem Sensation anstellen? Wieder flashen? Eigentlich hatte ich so langsam echt die Schnauze voll. Ich wollte meine Nachmittage nicht damit verschwenden ein BackUp zu machen und neue ROM's zu testen. Also beschloss ich, in Zukunft nur noch an Nexus Geräten fest zu halten. Sie sind die einzigen Handys, die sofort und als aller erstes die Updates bekommen. Klasse. Endlich keine Flasherei mehr.
Doch halt. Die Flasherei ist damit vielleicht vorbei. Aber das Warten? Das hat immer noch kein Ende gefunden, wie man zur Zeit mit den Gerüchten über Android 4.3 oder 5.0, oder wie auch immer sie heißen mag, merkt. Doch woher kommt das? Oder besser, wie findet man dazu eine Lösung? Relativ einfach, sag ich. Wie Smartdroid hier schon schrieb, sind Android Updates in Zukunft nicht mehr so wichtig. Google hat nämlich angefangen die gesamten Core-Apps, also die Apps die "von Anfang an" auf den Geräten installiert ist, auszulagern. Diese werden nämlich nach und nach als eigenständige App in den Store geladen. Angefangen hat dieser Prozess mit den hauseigenen Einstellungen.
Das beste Beispiel hierfür ist die Kategorie "Apps bestätigen". Diese gibt es zurzeit redundant (also mehrfach). In den Google-Einstellungen und auch auf den "lokalen" Einstellungen. Das lustige ist, dass Google es selbst in der Hilfe schreibt, dass man mehrere Möglichkeiten hat dieses zu De-/Aktivieren. Die Einstellungen werden auch zukünftig immer weiter in die Cloud zu Google geschoben. Warum nicht auch den Klingelton hochladen? Die sind meist um die 300 KB groß. Wenns hoch kommt, und man einen eigenen Song als MP3 hinterlegt, dann sind es maximal 3 MB. Klar sind das viele. Aber es wäre doch cool, wenn man sein neues Handy anschaltet, egal von welchem man kommt, und deine kompletten Einstellungen sind gleich. Klingelton, Benachrichtigungston, Apps bestätigen, Unbekannter Herkunft, Display Helligkeit und und und. Inzwischen geht der Prozess einen Schritt weiter. Die Tastatur, "den Standard Browser", den Kalendar und jetzt sogar eine eigene Cloud Print App. Was gibt es noch an Core-Apps die ausgelagert werden können? Der Launcher, die Galerie, die Kamera, Kontakte und Telefon. Alles Dinge, die man gemütlich als eigenständige Apps in den Store laden kann. Dass das funktioniert, beweisen unzählige andere Apps, die selbe Funktion aufweisen. Wie Nova LauncherQuickPic, Paper Camera oder Contakt+. Selbst auf der Google I/O merkte man, dass man mehr Wert darauf legt, dass alle Android Version dieselben Funktionen haben, aber nicht dieselbe Nummer.
Was bringen dann aber in Zukunft noch Updates? Naja ganz einfach. Die "Main"-Updates, also das aktualisieren von Android auf dem Gerät direkt, bringt dann nur noch Bugfixes für das System selbst. Also zum Beispiel das der Speicher schneller ansprechbar ist, das Bluetooth richtig funktioniert, das das System sich "schneller" anfühlt oder das Sicherheitslücken im Allgemeinen gestopft werden. Dinge, die man dann leider nicht abkapseln kann. Klar sind diese dann noch wichtig. Allerdings beschränkt sich der Otto-Normal-Verbraucher auf Funktionen und Design, und sieht das Ganze dann als "Super Update". Was dahinter steckt, das sehen die meisten überhaupt nicht.

Ich jedenfalls freue mich, dass Google in diese Richtung geht. Und wenn man mal ehrlich ist, und das ganze nüchtern betrachtet, ist das auch der einzig vernünftige Weg um die Fragmentierung zu bekämpfen. Wer weiß, vielleicht gibt es in Zukunft nicht mehr Android X, Y und Z sondern nur noch das Android!

04.06.2013

Hey Blog, die Screenshots sind nicht neu!

Lieber Kollegen, liebe Blogs,

wenn ein Blog etwas schreibt, ja vielleicht auch etwas "exklusives", dann müsst Ihr diesem nicht hinterher rennen wie ein kleines Kind seiner Mutter.
Ich habe in meinem Reader, ja, ich nutzte noch Google Reader, weil er erst am 7.1 eingestellt wird, so ungefähr 16 Blogs. Sagen wir 20. Der Reader hat zum Glück die Möglichkeit, gleich alle neuen News zu lesen. So sehe ich nicht, und achte auch nicht drauf, von wem wann wer was postet. Ist mir auch egal. Ich stelle euch alle auf die selbe Stufe. Jeder darf auch schreiben was er will. Ich darf mir dann dazu meine Gedanken bilden.
Heute war dann wieder so ein Tag. Ich blättere so durchschnittlich 3-5 mal von 7 Uhr bis 16 Uhr in meinen Feeds. Suche mir schöne Überschriften raus, speichere sie in Keep und wenn ich später Zeit habe, lese ich sie. Wobei, lesen? Meistens sagt die Überschrift mehr als der Artikel. Aber das ist ein anderes Thema.
So war es jedenfalls auch heute. Doch, anders als sonst, kam gefüllt einhundertvierunddreißigtausendundzwei mal das Thema "Neue Weboberfläche für den Play Store zeigt sich". Den ersten Feed also angeschaut. Was sehe ich? Folgende Bilder:
(Danke Cashy für die Bilder :))
Der erste Gedanke war in Richtung "Kennst du die nicht bereits?". Na gut, man kann sich irren. Ob er oder ich. Also nichts weiter gedacht.
Als dann aber weitere Blogs davon Berichteten, dass das neue Design "geleakt" worden ist, wurde mir fast schlecht. Denn mir fiel wieder ein, wo ich die Bilder zum ersten mal sah. 
Jeder darf es sich anschauen. Genau hier: YouTube-Link mit Zeitangabe. Nichts neues also! Wieso tausend Berichte darüber? Ich dachte hier gibt es nur Nerds und Super-Blogger. Doch ich habe mich wohl geirrt. Die meisten Kochen mit dem selben Wasser wie ich...