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05.03.2014

Update: OnePlus AMAA kurz Zusammengefasst

OnePlus hat heute Nacht ein AMAA (Ask Me Almost Anything) veranstaltet, welches ich mal kurz Zusammenfassen möchte.

- Wird sehr "nah" an CyanogenMod basieren. Dennoch ein paar weitere Features besitzen.
- Die CPU wird in weniger als 24 Stunden veröffentlicht ;)
- Es wird ein besseres Screen-/Bodyverhältnis haben als das Nexus 5
- Man soll sich keine Sorgen über den Akku machen. Außerdem haben sie eine "mystery technology" dafür. (Für eine bessere Akkulaufzeit)
- Die Webseite wird in kürze Überarbeitet
- Zum Start wird das Handy in 10+ Ländern verkauft
- Wird im 2. Quartal veröffentlicht
- Man kann es rooten, unrooten oder Stock Android installieren. Was einem gefällt - ohne die Garantie zu verlieren! Anders sieht es aus, wenn man zum Beispiel die CPU Overlocken möchte. Dann ist sie natürlich weg.
- Es soll sehr sehr Kompakt werden. So dass man (User) es nicht reparieren kann
- Es wird nicht zu Verizon kommen. Denn es wird ohen Laufzeit oder anderweitere Verträge verkauft.
- Es hat LTE
- Sie wollen nicht viel Geld für Marketing ausgeben. Allein durch Mundpropagande soll es sich verkaufen
- Es wird vorerst nur das eine OnePlus One-Smartphone geben. Ob es zukünftig noch andere Geräte (mit anderen Screengrößen ect.) geben wird, steht noch in den Sternen
- Einzig und allein Motorola hat mit dem Moto X "gute" Features gebracht. Der Rest ist "bullshit"
- Nächsten Donnerstag soll es ein Foto von der Kamera auf deren Webseite geben
- Der Produktmanager vom Oppo Find 5 arbeitet bei OnePlus. So kann man sich über die "Build quality" des OnePlus One informieren. Allerdings wird das One "besser" sein
- Das OnePlus One kommt mit 16GB und 64GB auf den Markt. Auf die Frage warum nicht mit 32GB antwortet man mit: "Was würdest du machen, wenn die 32GB Variante genauso viel kosten würde wie die 64GB Variante?"
- Eine Notification LED wird es haben
- Sie gehen nach dem Motto "Weniger ist mehr"

Hoffe ich konnte eine kleine Übersicht geben. Was sie da erzählen klingt wirklich spannend. Gehyped bin ich sowieso schon seit Ihrere Ankündigung. Nachdem aber immer mehr Fakten kommen, kann ich es kaum erwarten das Smartphone endlich zu sehen.

Was meint Ihr?
Wird das OnePlus One eine revolution?
Oder alles nur Marketing, was das Unternehmen aus China macht?

Update:
Da das AMAA weiter läuft, habe ich nochmal durch geschaut und neue Infos Sammeln können:

- Das Smartphone scheint einen sehr dünnen Rahmen zu bekommen, während das Display "the largest possible" ist und dennoch handlich bleibt. (Link)
- Auf die Frage warum sie kein Snapdragon 805 verwenden Antworten sie hier. Einfach aus dem Grund, dass man sonst noch länger warten müsste, auf den Launch. Aber auch weil es dann wieder extreme Anpassungen geben müsste. (Link)
- Wieder wird bestätigt, dass man einige eigene Features zum "normalen" CM mitbringt. Außerdem wird es in verschieden Farben kommen. (Link) (Link)
- Beim Launch wird es vermutlich eigene Accessoires haben. Aber auch Third-Party Hersteller werden welche Anbieten (können). (Link)
- Es wird kein Dual-Sim Smartphone werden. (Link)
- Die Kamera wird "something new" bekommen. Auch auf eine Frage ob man eher eine "Sharing"-Bilder oder "Beautiful"-Picture Kamera einbaut antwortet man mit "Warum nicht Wunderschöne Bilder teilen?" (Link) (Link)
- Carl mag Gulasch Suppe. (Link)
- Von der Bauart her soll es ähnlich gut sein wie das Nexus 5. (Link)
Quelle: Link


28.02.2014

Update: Google Gamer aufgepasst: GDC kommt am 18. März

Google möchte das Spielen unter Android wohl noch etwas pushen. Das hat man schon letzte I/O gemerkt, als in den Play Services die Google Play Games integriert worden sind. Damit hat Google eine Platform geschaffen, in dem Spieler gegeneinander antreten können und auch verschieden Items und Ränge erhalten können.
Ein paar Spiele im Store haben die Services schon integriert, doch so richtig in Fahrt ist es nie gekommen.
Ganz aktuell Informiert Google darüber, dass sie am 18. März "die größte" Entwickler Konferenz veranstalten. Thema: Gaming! Die Game Developer Conference ist zwar nur für Entwickler gedacht, aber diese sollen die Play Games "endlich" auf ein neues Level heben.

Themen sind unteranderem:
- Entwickeln mit Play Games
- Mache Geld mit Google Play
- Erstelle Spiele in der Cloud
- Verwende Analytics um das Spielverhalten zu Analysieren

Hoffentlich kommen dort einige Entwickler zusammen und wir werden in den darauf folgenden Monaten ein paar richtige gute Multiplayer Spiele sehen...

Update:
Das komplette Event wird auch Live Gestreamt. Hier geht es zum Live-Stream. Das ganze ist um 10:00AM PDT, was bei uns 19 Uhr ist :)

Quelle: Link

26.02.2014

Android und Tizen... ähneln sich

Ich will nun wirklich nicht die ganze Leier mit Copycats, Patenten und Geschmacksmuster Verletzung aufrollen. Ich möchte nicht, und habe auch noch nie, Samsung als Kopierer hinstellen. Aber als ich mir die Tizen Dokumentation unter "UX Guide" durchgeschaut habe, ist mir fast die Kinnlade runtergefallen.
Gleich mal vorne weg. Die Quellen bzw. die Screenshots, die ich euch gleich zeige, könnt ihr alle im Developerbereich von Tizen bzw. Android anschauen. Ich habe mir nicht die einzelnen Hilfestellungen unter Tizen durchgelesen. Die von Android allerdings kenne ich. Aber ich denke Bilder sagen dabei mehr als Tausendworte.
Fangen wir an mit Androids ActionBar. Ist seit Ice Cream Sandwich ein fester Bestandteil von Android. Ziert jeweils den Kopfbereich in einer App. Enthalten können/müssen/sollten: Ein Icon, der AppName (oder ein Titel), "Action-Items" und ein Overflow-Menü. 
Kurzer Blick auf die Tizen-Fraktion. Jap, haben wir auch! Einzig und allein der Up-Button im Logo der App ist nicht vorhanden. Auch das Overflow-Menü ist nicht da, dies hat aber einen anderen Grund, den ich später nochmal aufgreifen will.
Kommen wir zum Dialog. Wie oft müssen wir unter Android etwas nochmal bestätigen? Das typische "Bild wirklich löschen?". Selbiges gibt es - natürlich - auch unter Tizen. Das dies auf beiden System bis auf das kleinste Detail Haargenau gleich aussieht, könnte natürlich Zufall sein. Wer sich aber die Doku zu Tizens-Dialogen und Androids-Dialogen anschaut weiß worauf ich hinaus möchte.
Die typische Kontakt-App. Wie sieht die aus? Richtig. Normalerweise wird eine einfache Liste angezeigt. Schönes Bildchen und ein Text. Womöglich der Name. Das so etwas "eigentlich" immer gleich aussieht ist auch klar. Aber... bitte! Selbst die 1 Pixel großen Linien mit Überschrift sind gleich wie unter Android.
Auch das Fast-Scrolling, dasselbe in grün. 
Aber der Hammer kommt jetzt: Tizen bringt auf ihren Geräten, normalerweise, 3 Buttons: Zurück, Home und Menü. Na, erkennt es jemand? Wie dem auch sei, die Navigation wird in beiden Dokumentationen beschrieben. Bei beiden...ich sag mal ähnlich. 
Hier liegt aber auch der Grund warum die ActionBar unter Tizen kein Overflow-Menü hat. Denn das Menü erscheint, wie noch unter Android 2.3 und kleiner, unten am Bildschirmrand. Ob das mal geändert wird?

Zugegeben. Es ist Schwer ein anderes Design bei gleicher Geräteklasse hinzukriegen. Auch Apples IOS und Microsofts WP sehen in etwas so aus. Ich will auch gar nicht sagen, dass Android nicht irgendwo abgeschaut hat. Aber ich finde das die Bilder doch tatsächlich genau gleich sein. Also nicht mal irgendwie ein anderer Ansatz. Sondern... gleich! 
Als Beispiel ein Bild von der WP-Design Dokumentation:
Es ist auch irgendwo nur eine Liste mit Fastscroll. Also dem Alphabet an der Seite. Allerdings wirkt es doch anders. Allein schon, weil kein Highlight Buchstabe groß aufleuchtet. Und auch weil der Header komplett anders aussirht und dementdprechend eine andere Wirkung hat.

Oder wie seht ihr das?
Bin ich da zu kritisch? 
Müssen moderne Handheld-Betriebssysteme so aussehen?

25.02.2014

Die Sache mit den kleinen Boliden

Wie fast alle interessierten festgestellt haben läuft in Barcelona die MWC. Als Highlight kann man ganz klar das Galaxy S5 von Samsung nennen. Das Smartphone bietet neben einem Quad-Core Prozessor einen Full-HD Bildschirm mit 5,1 Zoll. Aber um das S5 soll es hier nicht gehen. Sondern eher um letzteres: Um die Größe eines Smartphones.
Der Trend dieses Jahr ist wieder ganz klar zu erkenne. Groß, größer - am größten. Und ich frage mich: Kann es das wirklich sein?! Aber kommen wir erst mal zu den Geräten selbst. Huawei hat bisher jede Menge Smartphones veröffentlicht. Um genau zu sein 5! Davon kein einziges mit einer Diagonale von unter 4,5 Zoll. Samsung, wie schon erwähnt, das S5 mit 5,1 Zoll. HTC hat zwei Handys ins Rennen geschickt und spickt diese mit einem 4,7- und das andere mit einem 5,5 Zoll Display aus. Lenovo kommt auch mit drei Geräten um die Ecke. Auch hier ist das kleinste 4,7 Zoll Groß und das größte 5,3. Das zu den Fakten.
Um mal Historisch anzufangen: Ich hatte ein Galaxy S mit 4 Zoll. Danach ein Sensation mit 4,3 und danach ein Galaxy Nexus und ein Nexus 4 mit jeweils 4,7 Zoll. Ich denke vielen Lesern, die schon entsprechend "Lange" im Geschäft sind und immer aktuelle Hardware haben möchten, geht es ähnlich. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass ich Tagelang überlegt habe, ob nicht 4,7 Zoll zu groß sind. Anfangs war es auch komisch. Das GNexus war wirklich groß. Passte nicht mehr so richtig in die Hosentasche, ohne dass man es nicht merkt, und auch generell merkte ich: Ich habe jetzt "was größeres". 
Nun gut, man gewöhnte sich dran und auch beim Nachfolger, dem Nexus 4, wurde nicht mehr über die Größe nachgedacht. Allerdings nicht aus dem Grund, dass es mir inzwischen egal war. Sondern weil es schlicht und ergreifend keine alternativen gab - und auch immer noch gibt! 
Die Note Reihe von Samsung wurde mit einem 5,3 Zoll Display "gefeiert". Was ein Klopper, dachten sich damals viele. Inzwischen? Smartphone halt. Wie jedes andere. Dabei wollte Samsung mit diesen Geräten die "Business-Klasse" ansprechen. Pustekuchen. In zwischen sind sie nichts anderes als jedes andere "Phablet". Wobei. Nicht mal mehr das. Die Kategorie ist inzwischen auch verschwunden. Wann höre ich noch Phablet oder auch Smartlet? Eigentlich gar nicht mehr. Alles, egal welche Größe, sind Smartphones. 
Das einzige wirklich High-End Smartphone, welches mit einem "kompakteren" Display daher kommt, ist das Sony Xperia Z1 Compact. Das einzige, mit aktueller Hardware und 4,3 Zoll Bildschirm. Der Rest in dieser Größe ist, wenn noch nicht ausgestorben, in veraltete Hardware gepackt. Dazu gehören zum Beispiel das S3 Mini, S4 Mini, One Mini oder das jüngst vorgestellt G2 Mini. Wobei letztes schon nicht mehr Mini ist.

Die Fragen aller Fragen ist aber: Wieso wollen wir überhaupt ein kleineres Display? Wollen wir (oder ich) einfach nicht dem Trend hinterher, immer größere Geräte zu nutzen? Oder liegt es einfach daran, dass wir immer noch "das Perfekte Smartphone "iPhone"" vor Augen haben? Einst mit 3,5 Zoll großem Display? 
Weder noch. Es kommt ganz stark auf die Bedienung an. Seit 2007 ist viel passiert. Anfangs war ein Smartphone "nur" ein erweitertes Handy, wo man Apps installieren konnte und im Netz surfen. Inzwischen sind sie einfach alles. Ich würde soweit gehen und sagen, dass bei manche Menschen mehr Daten auf dem Smarrtphone sind, als auf deren Computer oder in heimischen Notizen. Im Smartphone ist heute einfach alles! Daher auch der Trend, zu größeren Displays. Man kann nun mal besser an Geräten arbeiten, wenn man mehr sieht und mehr Platz hat. Sieht man ja am typischen Laptop - PC vergleich. Wer richtig arbeiten will, nutzt ein PC. Zumindest einen Bildschirm >= 22 Zoll und externer Tastatur und Maus.

Ich denke viele, die ein kleines Smartphone haben möchte, haben die Euphorie über "den neuen Markt" überstanden. Sie merken, dass ein Smartphone viel kann. Vieles erleichten kann und viel Arbeit abnehmen. Aber das ganze muss nicht auf einem super duper 100 Zoll Bildschirm geschehen. Vielen, was mit einem Smartphone arbeitet, gibt es ebenfalls im Netz. Eigentlich ist ein Smartphone nur eine (bessere?) Schnittstelle zum Internet. Also alles was es am Handy gibt, gibt es im Browser - am PC. Und dort kann man, wie schon erwähnt, besser arbeiten. 
Ich denke schlichtundergreifend der Hype um Smartphones und "Apps" stumpft allmählich ab. Die Märkte sind gesättigt und viele, die "von Anfang an" dabei sind, wissen was geht - was nicht. Innerhalb von einem Jahr wird es nun nicht mehr einen so gewaltigen Sprung von Multicores geben. Es werden nicht mehr im Januar 216 MB RAM und im Dezember 712 MB verbaut. Es ist inzwischen alles "einheitlich". Es ist erschöpft. Also kommen wieder viele runter und denken "Ok, schauen wie das ganze mal Objektiv an". Wofür ein großes Handy? Wofür ein großes Smartphone, welches womöglich nur lästig in der Hosentasche sitzt?

Wie seht ihr das? 
Ganz klar dem Trend "Größer ist besser" hinterher?
Oder auch mal wieder Lust auf was kleines Ordentliches?

24.02.2014

Nokia X - meine Meinung

Erst mal ein dickes "Sorry". Hier war es lange still. Liegt einerseits daran, dass ich MegaSound entwickelt habe (ein ausführlicher Bericht folgt noch!) und andererseits, dass ich auch noch ein weiteres Kundenprojekt habe. Aber egal - hier soll es heute erst mal um das Nokia X gehen. Denn ich glaube keiner sieht das ganze objekiv. Aber sollte man das überhaupt? 
Fangen wir von Vorne an: In Barcelona ist die Hölle los. Ein Hersteller wirft nach dem anderen neue Android Geräte auf den Markt. Neben Huawei und heute Abend Samsung, hat auch Nokia ein Smartphone mit Android veröffentlicht. Überraschend? Wohl kaum. Wer etwas mehr in der Szene drin steckt hat es kommen sehen. Für den Rest ist es eh egal. Denn für diese Leute ist Nokia eben Nokia. Ein Hersteller unter vielen. Denn das Nokia inzwischen von Microsoft geschluckt ist und damit quasi nur noch Windows Phone's von dem Hersteller erwartet werden, wissen viele nicht.
Wie dem auch sei. Das Datenblatt erinnert an ein Einstegergerät. Eine Dual-Core CPU, 512 MB RAM, 4 GB ROM (erweiterbar) und ein 4 Zoll Display mit 800x480 Pixel ist in dem Gerät verbaut. Dafür, und das finde ich super, kommt es in 6 verschiedenen Farben. Rot, Blau, Grün, Gelb, Weiß und Schwarz. Endlich mal ein bisschen Farbe im tristen Android Schwarz-Weiß. 
Aber kommen wir zurück zu den einzelnen Spezifikationen. Dual-Core. Manche sprechen schon vom "veralteten Dual-Core". Veraltet hin oder her. Nicht selten wird gesagt, dass man gar keine Multi-Cores braucht. Dem kann ich auch gestrost zustimmen. Naja gut, meckern will man gerne. 512 MB RAM. Inzwischen haben fast alle Handys mindestens einen. Aber braucht man das wirklich? Wohl kaum. Auf der Konferenz von Nokia zeigten sie nämlich ein flüssig laufendes Plants vs Zombies 2. Ohne Ruckler. Etwas schwach - zugegeben. Aber es lief! 4GB ROM? Reicht. Kommt natürlich drauf an für wen. Aber normalerweise reicht es, zumal man noch eine SD-Karte einschieben kann. Und die 4 Zoll mit WVGA-Auflösung reichen auch. Natürlich ist der Bildschirm die "einzige" Interaktion mit dem User. Von daher bin ich auch einer, der gerne Vierfach-4K-Auflösung haben möchte. Gepresst in einen 4,2 Zoll Bildschirm - versteht sich. Aber darum geht es nicht. 4 Zoll sind eine gute Größe. Da reicht die Auflösung vollkommen aus.

Dann ist da noch die Sache mit den fehlenden Google Services. Das Nokia X kommt nämlich ohne diese. Das heißt, kein Gmail, kein Maps, kein GCM (Google Cloud Messaging - Push Benachrichtigungen) und kein Play Store. Für viele ein "No go". Keine Google Dienste - ohne mich. So in der Art! Ganz ehrlich? Seit ihr schon so an die Dienste von Google gekettet, dass ihr ohne sie nicht mehr könnt? Nokia hat ca. 5 verschiedene Stores mit Android Apps vorinstalliert. Auch das installieren von APK's ist möglich. Also volle Freiheit! Nur so als kleiner Tipp: Früher gab es auch keine Stores. Jede App (oder auch Programm genannt ;)) wurde einfach aus dem Internet geladen und installiert. Aber es gibt Tools mit dem man sich die APK aus dem Play Store runterladen kann...
Einzig und allein, dass keine Benachrichtigungen über Googles Cloud kommen, macht das Ding etwas... Schwierig. Denn fast jede App nutzt diesen Mechanismus. Aber - muss nicht! Man wird eben nur nich über neue Benachrichtigungen informiert. Wenn man eine App öffnet und sie sich selbstständig aktualisiert ist ebenfalls die "Neuankündigung" da. 
Also für wen ist das Smartphone?
Wow - eigentlich für jeden! Ich leier immer wieder dasselbe - auch im privaten Umfeld. Überleg doch mal was du mit deinem Smartphone machst. Fast alle sagen dasselbe: Mail, WhatsApp, bisschen Office, Surfen.... Das schafft dieses Handy mit links! Nicht zu vergessen, dass das Galaxy S1 (Was ja sooooo unheimlich gehypt wurde) "dieselben Spezifikationen" hatte. 

Quelle: Link, Link

13.01.2014

OnePlus - Ein paar Infos und eine Umfrage

Die Geschichte hinter dem CyanogenMod ist ja schon beachtlich. Angefangen als kleiner Mod für Android, über Support für hunderte von Geräte, eine eigene Firma und schließlich als offizielles Android auf einem OEM-Gerät. Der nächste Clou wird dann wahrscheinlich das bauen eigener Hardware sein. Doch bis es soweit ist, wird OnePlus diese Aufgabe übernehmen.
OnePlus ist ein (noch) kleines Unternehmen welches von einem ehemaligen Mitarbeiter von OPPO gegründet wurde. Ja, richtig. OPPO. Genau das Unternehmen welches auch zurzeit das einzige ist, welches sein N1 unter anderem mit CyanogenMod-"Experience" verkauft. Wie dem auch sei, das Unternehmen möchte gerne ein Smartphone ohne Kompromisse bauen. Das bedeutet, so zumindest für mich verständlich, dass sie das perfekte Handy bauen werden. Zu wenig Akku, kein SD-Karten-Slot, zu "schlechtes" Display oder Miese-Soundqualität sollten dann endgültig der Vergangenheit angehören. Wie sie das ganze bezahlbar machen möchten bleibt mir zwar immer noch ein Rätsel, aber mal abwarten.
Wie schon eingangs erwähnt, wird das neue Smartphone mit CM befeuert werden. Manche sprechen schon vom perfektem Smartphone mit der perfekten Software. Aber das möchte ich erst mal so stehen lassen :). Das Ganze soll sogar noch in der ersten Hälfte 2014 realisiert werden.

Mehr gibt es dazu auch eigentlich nicht zu sagen. Denn das wars erstmal offizielles von den beiden Unternehmen. Große Ankündigungen, was ja inzwischen jedes Unternehmen macht und meistens Floppt weil alle viel mehr erwarten, und mehr nicht. Erst mal. Denn noch heute um 23 Uhr deutscher Zeit gibt es eine erste kleine Konferenz in China. Was dort vorgestellt wird oder besprochen wird weiß ich nicht. Auf Eventbrite steht lediglich, dass die beiden Unternehmer Pete und Steve anwesend sind. Sie sagen, dass sie Partner sind und möchten über die Zukunft von Android reden. Wobei ich ehrlich gesagt keine Ahnung habe, was sie damit zu tun haben. Außer sie bauen sich einen kompletten Fork, wie Amazon, und entwickeln auch zukünftig ihr komplett eigenes Süppchen.

Wer sich ein wenig an dem High-End Smartphone beteiligen möchte, kann sich ja mal an diese Umfrage setzten. Ein paar Fragen was ihr für Vorstellungen von einem Smartphone habt und was benötigt wird um von euch gekauft zu werden. Die Ergebnisse könnt ihr euch dann hier und hier anschauen. Offiziell ist diese Umfrage nicht. Allerdings hat sogar der Google+-Account von OnePlus darauf aufmerksam gemacht. Wer weiß, vielleicht wird das Ergebnis doch das zukünftige Smartphone beeinflussen...

Quelle: Link, Link, Link

18.12.2013

Android Quicksettings Redesign

Mit Android 4.4 geht Google definttiv in Richtung "hell". Alles ist auf einmal weiß. Das "klassische"-Ice Cream Sandwich schwarz ist fast komplett verschwunden. Eigentlich erscheint nur die Einstellungen-App und die NotificationBar inklusive Quicksettings in dunklen tönen. Wobei die Akzente 100% weiß sind.

Ein Konzept zeigt, dass es auch anders geht. Hier hat sich ein Designer das typische Holo-Design in Weiß genommen und zeigt die Quicksettings im ganz anderem Licht.

Was meint ihr? Ich finde es super!

Quelle: Link, Link

12.12.2013

(Android) KitKat Gewinnspiel - Teil 2!?

Bei der Android KitKat Aktion, gab es insgesamt 1.000 neue Nexus 7 Tablets und 25.000 Mal 5,- € Gutscheine für den Play Store zu gewinnen. Doch leider ist diese beendet und kommt so schnell nicht wieder... oder doch?
Wenn man die Homepage von KitKat-Deutschland aufruft, erscheint trotz Ende der Aktion, ein Hinweis, dass man ein Tablet gewinnen kann. "Have a new Tablet", heißt es dort immer noch! Bei einem Klick darauf erfährt man zwar, dass die Aktion zu Ende ist, allerding nur "Pause" hat. Desweiteren wird Informiert, dass es ab Januar weitere Gewinne gibt.
Natürlich weiß ich nicht, ob es wieder mit Android zusammen hängt, allerdings habe ich mal ein bisschen im Source-Code der Seite gewühlt und entdeckt, dass die entsprechenden Seiten "nur" auskommentiert sind. Für Laien: Auskommentierter Code wird vom Programm einfach nicht beachtet. Er ist aber "noch da". Heißt also, wenn man die Zeichen "<!--" bzw. "-->" wieder entfernt, läuft alles wie vorher!
Ein weiteres Indiz dafür ist, dass man auf der damaligen Unterseite des Gewinnspiels lediglich eine "403" Fehlermeldung bekommt. Der 403-Fehlercode ist ähnlich wie das auskommentieren in Code, nur auf einem Webserver. Die Seite existiert noch. Der Webserver weiß auch was er aufzuliefern hat. Allerdings hat der aktueller User, in unserem Fall der Besucher der Webseite, keinen Zugriff!
Auch kann es sein, dass es einfach noch "zu viele" Android-KitKats im Umlauf oder in den Lagern sind. Diese müssen vielleicht noch an den Kunden kommen. Dafür wäre noch eine weitere Aktion Ideal. Alles ist schon vorbereitet. Lediglich neue "Gewinnercodes" müssten in der Datenbank ausgelost werden...

Also wer weiß, vielleicht haben diejenigen, die diesmal Pech hatten, nochmal im Januar die Chance auf ein Nexus 7. Vielleicht diesmal sogar in weiß? ;)

10.12.2013

Der Menü-Button ist tot... Engütlig!

Wisst ihr noch als Ice Cream Sandwich auf den Markt kam? Eine ehrfürchtige Präsentation von Google und Samsung! Damals wurde, nicht nur das Zeitalter der Riesen-Smartphones eingeläutet, sondern auch die Abschaffung des seit Android "1.0" bestehenden Menü-Buttons. Aus ehemals 4 "zwingenden" Keys - Home, Search, Menu, Back - wurde neue drei und darunter sogar ein völlig neuer: Der "Letzte-Apps Button".
Anfangs sorgte diese Umstellung noch für Verwirrung und Unsicherheit. Denn in vielen Apps, die noch nicht Angepasst waren, wurde ein sogenanntes "Overflow-Menü" in der Navigation angezeigt. Hatte die selbe Funktion wie das Overflow-Menü in der ActionBar, sah aber definitiv schlechter aus.
Einen Fallback, also für Smartphones die weiterhin einen Physikalischen Menü-Button haben - oder haben wollen -, gab es auch. Der Menü-Button fiel, trotz ActionBar, aus dieser raus und wanderte fast "Unsichtbar" unter die App. Also dahin, wie man es noch vor 4.0-Zeiten gewöhnt war. Allerdings mit dem Zusatz, dass man nicht wusste, ob es ein weiteres Menü gibt oder nicht. Heißt, der Menü-Button war da, ob er aber einen Zweck erfüllt und ein Menü einblenden lässt war, und ist heute noch, ein Glücksspiel.
Doch damit ist nun ein für allemal Schluss! Denn im Git-Repo von Android hat Entwickler Adam Powell eine Änderung gepusht. Dort schreibt er als Kommentar:
Always show overflow buttons on action bars 
The menu button is not pining, it's passed on! This button is no more!
It has ceased to be! It's expired and gone to meet its maker! It's a
stiff! Bereft of life, it rests in peace! If you hadn't nailed it to a
flagship device it'd be pushing up the daisies! 
THIS IS AN EX-BUTTON!!
Kurz gesagt: Er ist weg! Zukünftig wird nun auch bei Geräten mit Menü-Button das Overflow-Symbol in der ActionBar angezeigt. Der Button wird also, beispielsweise beim S4, nichts mehr bringen. Klar, vermutlich wird das Menü trotzdem geöffnet. Aber ich denke man wird Intuitiv eher auf das Overflow-Symbol drücken, statt die Menü-Taste...

Meine Meinung:
ENDLICH! Es wurde langsam mal Zeit für diesen Schritt....!
Und noch was: Das Galaxy S5 wird ohne Menü-Button kommen ;)

Via Link

27.11.2013

Google Chrome für Android - 50% weniger Bandbreite... oder so?

Könnt ihr euch noch dran erinnern, dass es Opera Mobile Mini - oder so ähnlich - einen kleinen "Trick" eingebaut hatte, damit Webseiten schneller laden und ihr dennoch weniger Bandbreite verbraucht? Nicht? Kein Problem, Google Chrome kann das ja auch. Zumindest die Beta-Version. Wobei.. wann wurde das vorgestellt? Erst mit einem Settings-Flag verfügbar und seit dem 12. April 2013 dann für alle. Zumindest für die Beta Menschen.
Aber was ist mit den Stable'rn, wie ich es einer bin? Ich hatte mir das Feature Anfangs mal genau angeschaut. Es wurde tatsächlich viel weniger Bandbreite genutzt. Zumal der Browser einer der größten Traffic-Fresser bei mir ist. Nun ja, seit geduldig. Es wird ausgerollt. Über die nächsten Monate... Sagt zumindest die offizielle Webseite von Google.
Na gut, dann warte ich... Hoffentlich nicht mehr all zulange!

03.10.2013

Android Design UI - endlich einheitlich!

Das ist wirklich überraschend, selbst für mich. Die Jungs von Pocket (Read it Later) haben eine sehr interessante Entdeckung gemacht. Diesmal geht es nicht direkt um die App, sondern eher um das von Android in 4.0 eingeführte Holo Design. Eingeführt wurde, dass das Icon in der ActionBar auch als "up" Button fungieren kann.

Für viele immer wieder ein heftiges Streitthema. Denn es nimmt - mehr oder weniger - die Arbeit des "Zurück"-Buttons in der NavigationsBar ab.
Zurück zum "experiement":
Vor einigen Monaten wurde die Pocket App um diesen Up-Button erweitert. Vorher war, dort wo nun der Up-Button sitzt, ein "hacken", der den Artikel als gelesen markiert hat. Außerdem führte dieser zurück zur "Main"-Liste. Genau dieser hacken hat viele User verwirrt. Denn laut Pocket, wurde dort instinktiv drauf geklickt, auch wenn man den Artikel nicht als gelesen markieren wollte. Die User dachten einfach, oder erwarteten(!), dass dort der zurück Button sitzt. Sie hatten also gehoft, dass man damit zurück zu seiner Liste kommt und der Artikel sich immer noch in dieser befindet. Dies war natürlich nicht der Fall. Denn wenn man einen Artikel als gelesen markiert - also auf den hacken klickt - wird dieser automatisch ins Archive geschoben.
Nachdem man die UI an die vorgaben von Android angepasst hatte, also die Elemente in der ActionBar nach rechts verschob und den Up-Button nach links, hat man bei sage und schreibe 23% der User erreicht, weiterhin Pocket zu nutzen. Die User waren also nicht mehr so "frustriert", so schreibt es der Dienst, und wollten weiterhin mit der App arbeiten.

In dem Artikel schreiben sie auch, dass es Android geschafft hat, ein einheitlichen Design für alle
Apps geschaffen zu haben. Nicht wie vor 4.0, wo jede App sein eigenes individuelles hatte.
Dennoch schreiben sie auch, dass man die Design Richtlinien nicht als Gesetzt sehen soll. Jeder Programmierer oder Designer dürfte auch individuelle und innovative Ideen in seine App bringen. Aber man soll das "Richtlinien" immer im Auge behalten und für keine Verwirrung sorgen, an den stellen, wo der Anwender normalerweise was anderes erwartet.

Quelle: Link

24.09.2013

GCM zu Mehrdevice

Google stellt auf der I/O ein Feature für Android vor, welches viele User mit mehr als einem Gerät wirklich erfreut hat. Sie haben es so vorgestellt, dass ein User - auf mehreren Geräten - eine Benachrichtigung bekommt. Als er dann auf seinem Nexus 10 diese weg gewischt hat, verschwand sie wie von Zauberhand auch auf dem anderen Gerät. Wie ist es bisher? Man bekommt eine Notification. Alle Geräte bekommen es und man muss sie überall "bestätigen", dass sie gelesen wurde. Außer bei G+ und Gmail. Dort ist dieses Feature nämlich schon eingebaut.

Doch warum besitzen die anderen Apps nicht auch diese Funktion? Dazu schauen wir uns erst mal den technischen Hintergrund an:
Push-Benachrichtigungen kommen, wenn man es "Google-Like" implementiert, über Google Cloud Messaging (GCM). Das Verfahren ist relativ einfach erklärt. Aus Entwickler-Sicht braucht man nur einen "kleinen" Server oder Datenbank, der eine eindeutige ID des Benutzers speichert. Dieser Server muss, wenn er nun etwas an das Gerät senden will, via HTTP-Post oder als JSON-String an den GCM-Server von Google senden. Dank der großen Verzahnung von Google und Android kann der Server relativ Ressourcen schonend eine Nachricht ans Handy schicken und die - wenn erwünscht - Benachrichtigung anzeigen.
Das Problem an der ganzen ist, dass das Handy nicht antworten kann. Wenn der GCM-Server einen Fehler erkennt, dann ist es kein Problem "unserem Server" zu sagen, dass etwas schief gelaufen ist. Wenn der Server aber alles korrekt abschickt und das Device, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr anwesend ist oder einfach ein "ok, habe empfangen" senden will, hat es Pech.

Genau hier setzte Google an und stellt das Protokoll auf XMPP um. Dieses Protokoll sagt vielleicht einigen was. "Erfunden" wurde es ursprünglich um Chat-Nachrichten auszutauschen. Nach dem Senden wird also, in unserem Fall, die Verbindung aufrecht erhalten und das Handy kann noch antworten. Ob ein Simples "Ja, Nachricht empfangen" oder vielleicht einfach dem GCM-Server zu sagen "Nachricht von xxx@gmail.com gelesen. Auf allen anderen Geräten diese Benachrichtigung löschen".

So kommen wir nun wieder auf den Ursprung. Mit zweiterem Verfahren kann man das ganze nämlich ziemlich einfach implemtieren. Aber, und es gibt immer ein großes aber, diese Methode ist schlicht weg nicht verfügbar! Google hat das ganze zwar veröffentlicht und vielen eine Freude gemacht, doch wer es nutzten möchte, der darf sich erst mal bei Google Anmelden. Das da 0-8-15 Developer nicht durch kommen, dürfte klar sein.

Schade, aber typisch Google. Etwas vorstellen und dann nicht veröffentlich. Klar, wenn etwas noch nicht ausgereift oder verbuggt ist, dann bloß nicht für die breite Masse zur Verfügung stellen. Aber wieso dann die große Ankündigung? Groß locken und nichts dahinter. Schade Google. Wieder mal ein Schuss ins eigene Knie...

16.09.2013

[App] Spielempfehlung - Rock Ninja

Ihr mögt Jump & Run Spiele wie Doodle Jump, Fruit Ninja oder Tempel Run? Dann habe ich was für euch. Die noch recht neue App im Play Store "Rock Ninja" kommt mit einem sehr hohen Suchfaktor daher und ist ähnlich simple aufgebaut wie die eben erwähnten.
Direkt nach dem Starten der App sieht man diesen Screen. Direkt zu erkennen ist, dass die Entwickler "Googles Service" Play Games eingebaut haben. Außerdem hat man nebem dem "Play" Button noch Ziele und eine Art Store (Dojo).
In dem Spiel geht es darum, um es einfach auszudrücken, dass man den Steinen ausweichen muss. Dabei hat man nur zwei Softkeys (nach Links und Rechts) und verschiedene Items zur Verfügung. Am Anfang bekommt man 10 "Slow"-Flaschen geschenkt. Dabei fallen die Steine für eine bestimmte Zeit langsamer.
Während dem Spiel fallen neben den Steinen auch noch - ja, was sind das eigentlich? - "Gegenstände" runter, die man einsammeln kann. Hat man drei Stück von derselben Farbe gesammelt, platzen alle Steine auf dem aktuellen Screen und man bekommt, je nach Farbe des Items, nochmal extra Punkte.
Wird man von einem Stein getroffen, ist das Spiel vorbei.
Im schon oben genannten Dojo kann man sich für virtuelle Coins (wann man welche bekommt habe ich nicht herausgefunden) verschiedene Items kaufen. Zum Beispiel kann man sich weitere "Slow"-Flaschen kaufen oder ein "Schild". Die Coins kann man sich aber auch gegen echtes Geld kaufen.
Neben dem Store gibt es aber dann noch Ziele, die es zu erreichen gibt.

Das Spiel ist komplett Kostenlos und macht jede menge Spaß. Ich habe es eben 5x gespielt und wollte gar nicht mehr aufhören. Ein wirklich nettes Spiel um die Zeit zu vertreiben... oder man in der Schule grade keine Lust auf lernen hat :)
Downloaden könnt ihr Rock Ninja hier.

10.09.2013

Die Sache mit dem Stages Rollout

Wie vielleicht der ein oder andere schon erfahren hat, gibt es seit der I/O 2013 im Play Store das sogenannte "Staged Rollout". Das ganze bedetet, einfach gesagt, dass erst ein "paar" User das Update einer App bekommen, bevor der "Rest der Welt" damit beliefert wird. Der Sinn dahinter ist einfach. Wenn mal bei einem Update etwas Schief läuft, dann ist "nur" ein "kleiner" Teil der App-User betroffen. Als Entwickler hat man dann noch die Möglichkeit das Ganze zu Stoppen und erstmal zu fixen.
Doch wie läuft das eigentlich genau ab? Wer bestimmt wer ein Update bekommt? Den wirklichen Mechanismus dahinter kennt wohl nur Google. Aber einen kleinen Einblick kann ich euch dennoch geben.

Aus der Hilfe-Seite von Google wird man nicht wirklich schlauer. Eine bessere Übersicht bekommt man dann schon, wenn man selbst mal Developer spielt und folgendes Bild vorgesetzt bekommt.
Was sehen wir also? Wir können auswählen, ob wir das Update erst mal für 5, 10, 20 oder 50 Prozent der User verteilen möchten. 100 gibt es auch. Aber das hat dann weniger was mit Stufenweise zu tun.
Jedenfalls müssen wir uns hier erst mal festlegen. Wenn das gemacht wurde, wir sagen mal 5 %, dann bekommen wirklich nur 5 % der User das Update. Mehr nicht. Danach ist Schluss! Der nächste Schritt wäre auch nicht die Erhöhung auf 10 %. Denn nur 100 Prozent würde die alte Konfiguration ersetzten.

Selbstverständlich ist es jedem Entwickler selbst überlassen, ob er dieses Verfahren anwenden möchte oder nicht. Google macht es mit seinen Apps jedenfalls grundsätzlich so. Wie lange sie dabei warten um auf 100 Prozent zu schalten und wie viele User sie erstmalig Freischalten ist allerdings weiterhin Unklar.

Für mich persönlich ist dieses Feature nicht zu gebrauchen. Meine Apps sind nicht nur relativ klein sondern auch "User-arm". Daher schenke ich as Entwickler diesem Feature keine Beachtung. Aber bei größeren Apps, wo auch gegebenfalls wichtige Daten verloren gehen können, ist es eine wirklich gute Sache. Obwohl es uns User manchmal zur Weißglut bringt.

16.08.2013

Mein Homescreen

Wer schon immer mal mein Homescreen sehen wollte, hat nun die Möglichkeit dazu. Auf the Metro habe ihn diesen kurz Vorgestellt und auch alle meine Apps die ich benutze.
Den kompletten Bericht findet man hier: s.stefma.ws/2b3b8e. Viel Spaß beim Lesen :)

13.08.2013

[Teil 1] Open Source - Erklärung. Vergleich von Linux und Android

Wie vielleicht schon einige mitbekommen haben, bin ich großer Fan von Linux. Was mich daran begeistert ist, neben der Weltweiten - freiwilligen - Entwicklung eines "Betriebssystems", der Open Source Aspekt. Immer wieder fliegt einem das Wort in Foren, Blogs, Enzyklopädien oder sonst wo ins Auge. Doch was heißt das eigentlich genau? Vereinfacht gesagt, oder besser in Deutsch übersetzte: Quell Offen. Um zu verstehen, was das überhaupt bedeutet, sollten wir uns erst mal anschauen, wie man Programmiert.
Heute kann jeder sein Lieblings-Texteditor rausholen und anfangen zu tippen. Was man genau eintippt, hängt ganz von der Programmiersprache ab, die man einsetzt. Das Bild oben zeigt Java. Jede Programmiersprache hat seine eigene Syntax. Das bedeutet, dass genau festgelegt wird wann wo und weshalb eine klammer, ein Semikolon oder eine Anweisung angeben wird.
Nachdem wir uns also an die Vorgaben gehalten haben, passiert nun das, was bei "allen Sprachen" gleich ist. Es wird durch einen sogenannten Compiler geworfen und Compiliert. Was passiert? Computer können nur mit 0 und 1 arbeiten. Wie das genau funktioniert will ich hier nicht ausweiten. Aber einfach gesagt, der Quelltext, der die spezielle Syntax hat die wir Menschen verstehen, wird in Maschinencode (also 0 und 1) gewandelt. So, dass der Computer es auch versteht.

Wenn ein Programm an User ausgeliefert wird, die Windows Menschen sprechen von *.exe-Dateien, passiert das in Maschinencode. Diesen können wir dann zwar auch anschauen, verstehen allerdings null. Denn nicht jedes "if" im Programmcode hat jedesmal dieselbe 01/10-Kombination. Da ist viel mehr dahinter. So, dass man wirklich nichts mehr vom Ursprünglichen Quelltext verstehen kann.
Open Source bedeutet nun, dass der Ursprüngliche Quelltext, der in der oben erklärten Syntax geschrieben ist, ebenfalls verfügbar ist. Nicht nur allein in Maschinencode, den man genauso gut versteht wie eine Ziege. Genau das ist beim größten Open Source-Projekt Linux üblich. Neben Maschinencode wird im Netz ein Server bereit gestellt, wo man sich gemütlich den kompletten Code ansehen kann und ggf. bearbeiten.

Warum mir das so gefällt? Keine Ahnung. Ich fühle mich dann nicht Sicherer vor Prism, vor Backdoors oder schlecht programmierten Code, den ich nicht einsehen kann. Ich habe einfach ein besseres Gefühl. Ich selbst habe auch noch nie ein Blick da rein geworfen. Auch als erfahrener Entwickler würde man auf die ersten Blicke kaum etwas verstehen. Aber allein der Gedanke "Ich könnte es", bringt mir ein Gefühl von Geborgenheit. Niemand hat "Macht" über mich. Niemand schreibt mir vor "nutzte es so, oder lass es". Ich habe die Wahl!

Vorteil an der ganzen Geschichte ist auch, dass sich jeder den Code schnappen kann und modifizieren. Er muss ihn dazu auch erst mal nicht verstehen. Man nimmt sich das komplette Konstrukt, jagt es durch den Compiler und es läuft genauso, wie es das vom Hersteller schon vor-Compilierte Programm tut. Jeder Entwickler kann nun irgendwo andocken und seine eigenen Erweiterungen einbringen. Regelmäßig, und nun kommt die Verknüpfung mit Android, passiert das bei den Custom Roms. Denn das Ursprüngliche Android ist Open Source.

Einen zweiten Teil werde ich noch veröffentlichen, in dem erkläre, was seit längerem unter Androids Open Source Projekt falsch läuft und wie es Linux besser macht...

12.08.2013

Redesign: Holo zeigt was es kann!

Viel möchte ich nicht schreiben. Last einfachmal die Bilder für sich sprechen. Viel verstehen tue ich von der Sprache zwar nicht, aber dennoch erkennt man ganz klar die Schönheit von Holo. Bei den Bilder ist Links immer das aktuelle Design und rechts das Redesign:


Wie man sieht, sind es nur kleine Änderungen, um ein schickes Design-Erlebniss zu bieten. Zumal die App schon jetzt sich annähernd an das Holo-Design hält. Weitere Bilder befinden sich hier: Link

Quelle: Link

07.08.2013

Google Patent - Muster zum starten von Apps

Eben erst habe ich über meine Wünsche von der nächsten Android Version gesprochen, folgt schon der nächste Streich. Vorneweg: Wann das wirklich kommen sollte, bin ich begeistert! Ich selbst nutze nämlich ausschließlich das "Muster" um meine Android-Devices zu schützen. Aber kommen wir zu den eigentlichen News.
Das Patent zeigt ein ein Nexus One, welches 2010 auf den Markt kam. Zu sehen ist, dass man mit verschiedenen Mustern verschiedene Anwendungen starten kann. So kann man zum Beispiel zum entsperren ein virtuelles "i" Zeichnen und zum Starten einer bestimmten App ein "L". Das Gerät bzw. Android soll dann erkennen um welches Muster es sich handelt und entsprechend reagieren.
Simple, einfach, geile Idee. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich bin jetzt schon am überlegen, ob ich den Lockscreen, sollte er Open-Source sein, Forken soll und um die oben genannten Funktionen einzubauen. Denn das Patent bzw. viel mehr die Idee dahinter gefällt mir richtig gut.

Quelle: Link, Link

Wünsche an Key Lime Pie

Immer wieder kommen von Android-Usern wünsche oder Verbesserungen, die sich in der nächsten Version befinden sollen. Wenn es dann doch nicht so kommt, wird vieles, dank der großen Developer-Community hinter Android, durch eben dieses erstellt. So gibt es zum Beispiel bis heute keine wirkliche User-Freundliche Backup Funktion. Helium scheint dies zwar ganz gut zu machen, dennoch benötigt man einiges an Zeit und Grunderfahrung, um mit dem Tool umzugehen. Auch die anderen Cloud-Lösungen wie das automatische Backup-System mit Kontakten, ein paar Einstellungen oder die Picasa-Bilder sind zwar schön aber auch schön für deinen Provider, wenn du dich nicht in der Nähe eines WLAN-Hotspots befindest.
Diese Funktion wünscht sich zumindest Dustin Early von AndroidAndMe. Ich dagegen wünsche mir etwas sehr viel einfacheres. Apps, auf dem Lockscreen. Dazu passend fand ich gestern ein ähnliches "Projekt", welches ich grade mal mit etwas Paint und GIMP für meine Bedürfnisse angepasst habe.
Ja ich weiß, viele Custom-Lockscreens oder Custom-ROM's unterstützen dieses Simple Feature schon. Allerdings denke ich, dass das nicht allzu schwer sein wird in Stock-Android einzubauen. Zumal man ja auch via Wish-Geste von unten nach oben Google Now starten kann. Das wäre ja quasi nichts anderes nur, dass man die Apps auswählen kann, die "sofort" zu Starten sind.

Während ich diesen Beitrag schreibe fällt mir ein, dass das oben angedeutete Bild sogar noch eine schlechte Lösung ist. Wir haben doch seit 4.1 die Möglichkeit Widgets auf den Lockscreen zu legen, warum also nicht auch Apps?!

Was haltet Ihr davon?
Apps auf dem Lockscreen, ja oder nein?
Was erwartet Ihr so von der nächsten Android Version?

Inspiriert durch: Link, Link