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25.02.2014

Die Sache mit den kleinen Boliden

Wie fast alle interessierten festgestellt haben läuft in Barcelona die MWC. Als Highlight kann man ganz klar das Galaxy S5 von Samsung nennen. Das Smartphone bietet neben einem Quad-Core Prozessor einen Full-HD Bildschirm mit 5,1 Zoll. Aber um das S5 soll es hier nicht gehen. Sondern eher um letzteres: Um die Größe eines Smartphones.
Der Trend dieses Jahr ist wieder ganz klar zu erkenne. Groß, größer - am größten. Und ich frage mich: Kann es das wirklich sein?! Aber kommen wir erst mal zu den Geräten selbst. Huawei hat bisher jede Menge Smartphones veröffentlicht. Um genau zu sein 5! Davon kein einziges mit einer Diagonale von unter 4,5 Zoll. Samsung, wie schon erwähnt, das S5 mit 5,1 Zoll. HTC hat zwei Handys ins Rennen geschickt und spickt diese mit einem 4,7- und das andere mit einem 5,5 Zoll Display aus. Lenovo kommt auch mit drei Geräten um die Ecke. Auch hier ist das kleinste 4,7 Zoll Groß und das größte 5,3. Das zu den Fakten.
Um mal Historisch anzufangen: Ich hatte ein Galaxy S mit 4 Zoll. Danach ein Sensation mit 4,3 und danach ein Galaxy Nexus und ein Nexus 4 mit jeweils 4,7 Zoll. Ich denke vielen Lesern, die schon entsprechend "Lange" im Geschäft sind und immer aktuelle Hardware haben möchten, geht es ähnlich. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass ich Tagelang überlegt habe, ob nicht 4,7 Zoll zu groß sind. Anfangs war es auch komisch. Das GNexus war wirklich groß. Passte nicht mehr so richtig in die Hosentasche, ohne dass man es nicht merkt, und auch generell merkte ich: Ich habe jetzt "was größeres". 
Nun gut, man gewöhnte sich dran und auch beim Nachfolger, dem Nexus 4, wurde nicht mehr über die Größe nachgedacht. Allerdings nicht aus dem Grund, dass es mir inzwischen egal war. Sondern weil es schlicht und ergreifend keine alternativen gab - und auch immer noch gibt! 
Die Note Reihe von Samsung wurde mit einem 5,3 Zoll Display "gefeiert". Was ein Klopper, dachten sich damals viele. Inzwischen? Smartphone halt. Wie jedes andere. Dabei wollte Samsung mit diesen Geräten die "Business-Klasse" ansprechen. Pustekuchen. In zwischen sind sie nichts anderes als jedes andere "Phablet". Wobei. Nicht mal mehr das. Die Kategorie ist inzwischen auch verschwunden. Wann höre ich noch Phablet oder auch Smartlet? Eigentlich gar nicht mehr. Alles, egal welche Größe, sind Smartphones. 
Das einzige wirklich High-End Smartphone, welches mit einem "kompakteren" Display daher kommt, ist das Sony Xperia Z1 Compact. Das einzige, mit aktueller Hardware und 4,3 Zoll Bildschirm. Der Rest in dieser Größe ist, wenn noch nicht ausgestorben, in veraltete Hardware gepackt. Dazu gehören zum Beispiel das S3 Mini, S4 Mini, One Mini oder das jüngst vorgestellt G2 Mini. Wobei letztes schon nicht mehr Mini ist.

Die Fragen aller Fragen ist aber: Wieso wollen wir überhaupt ein kleineres Display? Wollen wir (oder ich) einfach nicht dem Trend hinterher, immer größere Geräte zu nutzen? Oder liegt es einfach daran, dass wir immer noch "das Perfekte Smartphone "iPhone"" vor Augen haben? Einst mit 3,5 Zoll großem Display? 
Weder noch. Es kommt ganz stark auf die Bedienung an. Seit 2007 ist viel passiert. Anfangs war ein Smartphone "nur" ein erweitertes Handy, wo man Apps installieren konnte und im Netz surfen. Inzwischen sind sie einfach alles. Ich würde soweit gehen und sagen, dass bei manche Menschen mehr Daten auf dem Smarrtphone sind, als auf deren Computer oder in heimischen Notizen. Im Smartphone ist heute einfach alles! Daher auch der Trend, zu größeren Displays. Man kann nun mal besser an Geräten arbeiten, wenn man mehr sieht und mehr Platz hat. Sieht man ja am typischen Laptop - PC vergleich. Wer richtig arbeiten will, nutzt ein PC. Zumindest einen Bildschirm >= 22 Zoll und externer Tastatur und Maus.

Ich denke viele, die ein kleines Smartphone haben möchte, haben die Euphorie über "den neuen Markt" überstanden. Sie merken, dass ein Smartphone viel kann. Vieles erleichten kann und viel Arbeit abnehmen. Aber das ganze muss nicht auf einem super duper 100 Zoll Bildschirm geschehen. Vielen, was mit einem Smartphone arbeitet, gibt es ebenfalls im Netz. Eigentlich ist ein Smartphone nur eine (bessere?) Schnittstelle zum Internet. Also alles was es am Handy gibt, gibt es im Browser - am PC. Und dort kann man, wie schon erwähnt, besser arbeiten. 
Ich denke schlichtundergreifend der Hype um Smartphones und "Apps" stumpft allmählich ab. Die Märkte sind gesättigt und viele, die "von Anfang an" dabei sind, wissen was geht - was nicht. Innerhalb von einem Jahr wird es nun nicht mehr einen so gewaltigen Sprung von Multicores geben. Es werden nicht mehr im Januar 216 MB RAM und im Dezember 712 MB verbaut. Es ist inzwischen alles "einheitlich". Es ist erschöpft. Also kommen wieder viele runter und denken "Ok, schauen wie das ganze mal Objektiv an". Wofür ein großes Handy? Wofür ein großes Smartphone, welches womöglich nur lästig in der Hosentasche sitzt?

Wie seht ihr das? 
Ganz klar dem Trend "Größer ist besser" hinterher?
Oder auch mal wieder Lust auf was kleines Ordentliches?

16.08.2013

Mein Homescreen

Wer schon immer mal mein Homescreen sehen wollte, hat nun die Möglichkeit dazu. Auf the Metro habe ihn diesen kurz Vorgestellt und auch alle meine Apps die ich benutze.
Den kompletten Bericht findet man hier: s.stefma.ws/2b3b8e. Viel Spaß beim Lesen :)

13.08.2013

[Teil 1] Open Source - Erklärung. Vergleich von Linux und Android

Wie vielleicht schon einige mitbekommen haben, bin ich großer Fan von Linux. Was mich daran begeistert ist, neben der Weltweiten - freiwilligen - Entwicklung eines "Betriebssystems", der Open Source Aspekt. Immer wieder fliegt einem das Wort in Foren, Blogs, Enzyklopädien oder sonst wo ins Auge. Doch was heißt das eigentlich genau? Vereinfacht gesagt, oder besser in Deutsch übersetzte: Quell Offen. Um zu verstehen, was das überhaupt bedeutet, sollten wir uns erst mal anschauen, wie man Programmiert.
Heute kann jeder sein Lieblings-Texteditor rausholen und anfangen zu tippen. Was man genau eintippt, hängt ganz von der Programmiersprache ab, die man einsetzt. Das Bild oben zeigt Java. Jede Programmiersprache hat seine eigene Syntax. Das bedeutet, dass genau festgelegt wird wann wo und weshalb eine klammer, ein Semikolon oder eine Anweisung angeben wird.
Nachdem wir uns also an die Vorgaben gehalten haben, passiert nun das, was bei "allen Sprachen" gleich ist. Es wird durch einen sogenannten Compiler geworfen und Compiliert. Was passiert? Computer können nur mit 0 und 1 arbeiten. Wie das genau funktioniert will ich hier nicht ausweiten. Aber einfach gesagt, der Quelltext, der die spezielle Syntax hat die wir Menschen verstehen, wird in Maschinencode (also 0 und 1) gewandelt. So, dass der Computer es auch versteht.

Wenn ein Programm an User ausgeliefert wird, die Windows Menschen sprechen von *.exe-Dateien, passiert das in Maschinencode. Diesen können wir dann zwar auch anschauen, verstehen allerdings null. Denn nicht jedes "if" im Programmcode hat jedesmal dieselbe 01/10-Kombination. Da ist viel mehr dahinter. So, dass man wirklich nichts mehr vom Ursprünglichen Quelltext verstehen kann.
Open Source bedeutet nun, dass der Ursprüngliche Quelltext, der in der oben erklärten Syntax geschrieben ist, ebenfalls verfügbar ist. Nicht nur allein in Maschinencode, den man genauso gut versteht wie eine Ziege. Genau das ist beim größten Open Source-Projekt Linux üblich. Neben Maschinencode wird im Netz ein Server bereit gestellt, wo man sich gemütlich den kompletten Code ansehen kann und ggf. bearbeiten.

Warum mir das so gefällt? Keine Ahnung. Ich fühle mich dann nicht Sicherer vor Prism, vor Backdoors oder schlecht programmierten Code, den ich nicht einsehen kann. Ich habe einfach ein besseres Gefühl. Ich selbst habe auch noch nie ein Blick da rein geworfen. Auch als erfahrener Entwickler würde man auf die ersten Blicke kaum etwas verstehen. Aber allein der Gedanke "Ich könnte es", bringt mir ein Gefühl von Geborgenheit. Niemand hat "Macht" über mich. Niemand schreibt mir vor "nutzte es so, oder lass es". Ich habe die Wahl!

Vorteil an der ganzen Geschichte ist auch, dass sich jeder den Code schnappen kann und modifizieren. Er muss ihn dazu auch erst mal nicht verstehen. Man nimmt sich das komplette Konstrukt, jagt es durch den Compiler und es läuft genauso, wie es das vom Hersteller schon vor-Compilierte Programm tut. Jeder Entwickler kann nun irgendwo andocken und seine eigenen Erweiterungen einbringen. Regelmäßig, und nun kommt die Verknüpfung mit Android, passiert das bei den Custom Roms. Denn das Ursprüngliche Android ist Open Source.

Einen zweiten Teil werde ich noch veröffentlichen, in dem erkläre, was seit längerem unter Androids Open Source Projekt falsch läuft und wie es Linux besser macht...

19.07.2013

Wann ist Bloggen eigentlich noch Bloggen

Was bedeutet eigentlich "Bloggen"? Diese Frage musste ich mir letztens ehrlich mal stellen. Denn ich bin der Meinung, dass was ich hier treibe, ist Bloggen. Aber ist es das? Ich lese selbstverständlich auch andere selbsternannte Blogs. Wie zum Beispiel mobiflip, mobilegeeks oder auch androidnext. Das waren, bevor ich hier angefangen habe zu schreiben und mir über dieses Thema Gedanken gemacht habe, für mich typische Blogs.
Dann kam aber ein Outing eines Blogs, dass es inzwischen eigentlich gar keiner mehr ist. Unter anderem sprach der Autor auch darüber, dass er nicht mehr "Kommentar" über seine Berichte schreiben wolle. Denn schließlich ist alles was er schreibt, ein Kommentar. Als ich den Artikel las, merkte ich, dass ich auch in eine ähnliche "Falle" getappt bin. Ich benutzte bei manchen Posts als Label "Kommentar". Völliger Blödsinn!
Aber zurück zur Ursprünglichen Frage: Wann ist Bloggen noch Bloggen?
Wenn mobiflip z.B. über die täglichen technischen Highlights schreibt, ist das noch Bloggen oder schon Journalismus. Es fehlt in den Artikel meistens die eigene Meinung. Auch wenn androidnext Testberichte über Smartphones schreibt, sind dort nur selten eigene Meinungen vertreten. Abgesehen vom Fazit-Teil.

Aber benötigen Blogs denn eigene Meinungen? Ich meine nein. Man darf über das schreiben was man will und man darf schreiben wie mal will. Es ist quasi ein öffentliches Tagebuch. So oder ähnlich steht es auch in Wikipedia. Wenn man also in sein eigenes Tagebuch schreiben möchte, dass heute ein neues HTC One Mini vorgestellt wurde, dann darf man das. Man darf auch gerne den nächsten Artikel über Fingernägel oder Kosmetik schreiben. Es ist nämlich dein Blog. Du darfst hier machen was du willst. Also tu es!

18.07.2013

Googles halbgare Produktpolitik

Die Aktiengesellschaft Google ist vor allem wegen Ihrem mobilen Betriebssystem Android in aller Munde. Bevor das OS Marktführer in diesem Bereich war, war Google für die meisten nicht mehr und nicht weniger als eine Suchmaschine. Doch hinter dem Farbenfrohen-Logo stecken schon länger ein paar pfiffige Jungs, die immer mal wieder eigene Software entwickeln und viel rum experimentieren. Früher gab es deshalb noch die Google Labs, welches leider inzwischen geschlossen ist. Dieses Projekt war eine Sammlung von Internet-Dienstleistungen, die noch nicht final sind. Sozusagen ein Beta-Test-Labor für die neusten Programme.

Das Unternehmen räumt seinen Mitarbeitern auch einen von fünf Tagen ein, an eigenen Projekten zu Arbeiten. So wurde auch damals der Google Reader programmiert. Angefangen aus einem kleinen Projekt, aufgenommen in Google Labs, war es zum Ende hin ein Hauptbestandteil in der Google-Nav-Bar.

Außerdem schweigen die Jungs aus Mountain View gerne mal über neue Projekte oder was sie so in der Pipeline haben. Erst, wenn etwas wirklich "fertig" ist, wird es meist in Form eines Blogposts der Öffentlichkeit Präsentiert. Wobei "fertig" bei Google immer gerne in Anführungsstrichen geschrieben werden kann. Denn oft haben die Dienste nur die Hälfte, wenn nicht sogar weniger, als die Konkurrenz zu bieten. Ein ganz großes Beispiel ist hier Google Keep und Evernote.

Google präsentiert sich somit immer gerne mit "Schaut mal was wir gemacht haben. Nutzt es, oder lasst es bleiben.". Die Produkte sind bei der Vorstellung nur halbgar und bauen sich dafür kontinuierlich durch User-Feedback auf. Statt von Anfang an ein bisschen mehr Gehirnschmalz in die Sache zu stecken um ein hochwertiges, fertiges, Produkt zu veröffentlichen. Gerne wird behauptet, dass wir User dann nur die "Versuchskaninchen" oder "Beta"-Tester sind. Es wird dem Unternehmen in die Schuhe geschoben Mist abgeliefert zu haben und das dass so nicht weiter gehen kann.

Doch ist das so Falsch? Produkte im Anfangsstadium auf die Leute zu werfen und dann durch diese etwas großes aufzubauen? Ich sage dazu ganz klar nein! Jedes Unternehmen, jeder Mensch, hat eine andere Vorstellung davon, wie ein Release ablaufen soll. Google macht es gerne nach dem Prinzip "Das haben wir gemacht. Wie können wir es verbessern. Was können wir machen, damit es euch gefällt.". Und das ist gut so. Zumindest ist es meiner Meinung nach besser als ein fertiges Produkt zu nehmen und zu sagen "Großes Paket. Alles drin was ihr braucht.".

Was denkt Ihr?
Sollte Google lieber im Vorhinein mit den User kommunizieren?
Oder ist die jetzige Entwicklung ein Segen für euch?

19.06.2013

Mein weg zu Linux...


Ich war schon immer Technik Interessiert. Schon mit 13 Jahren war mir klar: Ich muss irgendwas mit Computern machen.
Wie kam das? Keine Ahnung. Mein Bruder hatte damals zuerst einen Computer. Er war der "typische Zocker", in meinen Augen. Ich war der, der zu gucken durfte.
Schon damals fragte ich mich, wie man so viel Spielen konnte, ohne eine Pause ein zu legen. Vor allem, wie kann man generell "nur" Spielen?
Wenn ich dann mal an den Computer durfte, war das eher ein "WOW..und was kann man hier jetzt machen?" Gefühl. Tatsächlich, ich wusste nicht was ich mit diesem Teil anfange sollte. Dennoch hat das Gerät mich irgendwie "magisch" angezogen.

Lange rede kurzer Sinn: Meine Schulische Ausbildung zum Staatlich Geprüften Assistent für Informationstechnik und Kommunikation begann im August 2007.
In der Ausbildung, die 3 Jahre dauerte, habe ich sehr sehr viel über das Medien-Gerät "Computer" gelernt. Aber auch privat habe ich etwas für meine Ausbildung gemacht, sodass ich natürlich immer mehr über den Rechner lernte.

Anfang 2008, nach dem man die neuen Klassenkammeraden richtig kennengelernt hatte, fing dann einer an von "Ubuntu" zu reden. Hatte mich erst mal nicht sonderlich interessiert. Das ging dann die ganze Woche so. Plötzlich fing er auch mit meinen Lehrern über dieses "Linux" zu reden. Daraufhin wurde es interessant.   
Denn selbst wenn sich "Ausbilder/Lehrer" sich aktiv mit diesem Thema beschäftigten, musste es irgendwas "ganz großes in der IT-Welt" sein.

Ab nach Hause, den eigenen Computer hoch gefahren "Ubuntu" gegoogelt. Das suche spukte mir dann so etwas aus
X, 98@dqw!2,390 --..ö1äü -l-asm2234 y.
Nein, Google wurde nicht gehackt :), ich habe erst mal null verstanden um was es hier überhaupt geht. Naja, man muss mit Schulkammeraden mitreden können. Weiter gemacht. "Ubuntu downloaden". Hey, eine deutsche Seite wo ich Ubuntu runterladen kann. Cool. ~700MB Download bei 1 Mb/s Leitung. Ok. Dann warte ich halt. In dieser Zeit bin ich noch ein bisschen auf der Seite rum gesurft. Da geklickt, hier geklickt. Installationsanleitung. Cool. Sieht einfach aus, mach ich. Daten? Werden bestimmt irgendwo gespeichert. Falls sie verloren gehen. Egal, unwichtig. CD gebrannt, installiert. BIOS geladen - schwarzer Bildschirm. Schweigen.

Und du? Passiert auch noch was? 5 Minuten gewartet. Hmm Windows XP ist schneller, dachte ich mir. Ok. Nochmal installiert. BIOS geladen - schwarzer Bildschirm. Schweigen. Auch der zweite Versuch klappte nicht. Verdammt. Ich will das aber benutzen. Die Bilder sahen schon so ... "anders" aus. Altbacken, aber anders.
Nach ca. 5 Tagen ohne Betriebssystem und nur mit Live-CD arbeiten habe ich das Problem gelöst und dabei für mich unbekannte Sachen entdeckt. RAID, Software-RAID, Hardware-RAID, Partitionen, erweiterte Partition, Intepreded Ibex, 8.04,...
Problem war tatsächlich, dass ich ein RAID Verbund hatte. (Der PC wurde nicht von mir zusammen gebaut). Habe diesen also gelöst und das Ubuntu auf eine komplette Festplatte installiert.

Und nun? Ein PC mit Ubuntu. Hm. Erst mal ein IRC-Client installieren. XChat. Seite angesurft. .tar.gz ? What? Egal, wenn die Seite mir das anbietet, kann es nur richtig sein. Runtergeladen, Doppelklick, Archiv-Programm geöffnet. Wo ist die exe?
Egal, gehen wir halt einfach mit dem Browser in einem Webchat und fragen nach. Ich fragte, was ich machen soll, nachdem ich Xchat aus dem Internet runtergeladen habe. Die Reaktionen waren eher.. mähsig. Ich kann mich noch an ein gutes Zitat erinnern (Im nachhinein wirklich gelungen):
"Das ist wie als würdest du mit einem Citrön autofahren, wenn der Ferrari vor der Tür steht."

Da erinnerte ich mich an die deutsche Donwload-Ubuntu Seite. Aus der ich inzwischen schon jede Menge Infos gesammelte hatte.
Die hatten auch ein Forum. Da musste man sich allerdings anmelden. Ne, mach ich nicht. Habe irgendwas mit .deb gefunden. Ah. Suche ich nach Xchat.deb. Nichts gefunden.
Synaptic? Wasn das? sudo apt-get install xchat. Terminal. Was? Ich will Xchat installieren. Nicht mein System hacken. sudo? Was für ein Passwort? Ach verdammt, das Ganze ist schwer - dieses Ubuntu Linux. Gefällt aber. Denn: es war anders!

Nach viel nachlesen habe ich auch dieses Problem gelöst. Einfach Terminal öffnen "sudo apt-get install programmname" (Programmname finde ich auf der deutschen Webseite) und schon ist es oben links unter Anwendungen.

Das waren meine ersten 3-4 Wochen mit Ubuntu. Millionen von Sätzen gelesen. Alles auf Ubuntuusers.de, alles im Wiki, im Forum nachgefragt.
Der Anfang, vor allem als noch relativ junger und experimentier freudiger Mensch, war es wirklich schwer. Da hieß es noch nicht "Lesen -> Denken -> Tun" sondern "Tun -> Denken -> Lesen -> Denken -> Nochmal Tun". Das ich mir damit selbst tausend Probleme gemacht habe und den Einstieg erschwert habe, ist mir natürlich nur im nachhinein klar. Dennoch hat es immer wieder Spaß gemacht mehr zu lernen.

Wo stehe ich heute?
Früher war ich immer ganz heiß drauf, schon die vorherigen Betas und Alphas von Ubuntu "zu testen". Irgendwie war mir das doch dann immer zu instabil.
Habe also immer wieder mal eine neue Distribution probiert. Von Solaris, über Mandria, Linux Mint, Debian bis zu Fedora. Letztendlich hat es mich immer wieder zurück zu Ubuntu geschlagen. Es ist für mich einfach das beste Linux. Relativ aktuell und LTE's sind komplett stabil.
Inzwischen weiß ich genug über Linux um mit jeder Distribution umgehen zu können. Es hat inzwischen den Status "Wow, interessant, geil" verloren. Aber dennoch ist es einfach ein super Betriebssystem.. dieses „Linux“.

13.06.2013

Google und der Kampf gegen die Fragmentierung hat schon begonnen

Seit ich mich intensiv mit Android auseinandersetzte, was nun rund drei Jahre her ist, sehe ich alle User nur damit beschäftigt, auf ein neues Update zu warten. Ich habe angefangen mit dem Samsung Galaxy S. Schon beim Kauf, merkte ich, dass ich irgendwie mit veralteter Software rumlief. Klassenkameraden oder Freunde fragten dann immer was mit "haste schon das neue Update" oder "schon Froyo drauf?". Damals konnte ich mit solch aussagen nicht viel Anfangen. Die meisten schnappten sich mein Handy und antworteten meistens nüchtern "Ne...".
Nachdem man sich ein bisschen eingearbeitet hatte war schnell klar, ich musste immer an die neuste Version dran kommen. Sonst bin ich irgendwie "uncool" oder nicht "Mainstream". Es wurde geflasht. Als dann HTC das erste Dual-Core Smartphone "Sensation" raus gebracht hatte und mein Vertrag sowieso verlängert worden musste, habe ich zu diesem gegriffen. Kurz darauf wurde Samsungs/Googles Galaxy Nexus vorgestellt. Ice Cream Sandwich hieß die neue dazugehörige neue Version, die wahrscheinlich nicht nur mich vom Hocker gehauen hat. Was war nun aber mit meinem Sensation anstellen? Wieder flashen? Eigentlich hatte ich so langsam echt die Schnauze voll. Ich wollte meine Nachmittage nicht damit verschwenden ein BackUp zu machen und neue ROM's zu testen. Also beschloss ich, in Zukunft nur noch an Nexus Geräten fest zu halten. Sie sind die einzigen Handys, die sofort und als aller erstes die Updates bekommen. Klasse. Endlich keine Flasherei mehr.
Doch halt. Die Flasherei ist damit vielleicht vorbei. Aber das Warten? Das hat immer noch kein Ende gefunden, wie man zur Zeit mit den Gerüchten über Android 4.3 oder 5.0, oder wie auch immer sie heißen mag, merkt. Doch woher kommt das? Oder besser, wie findet man dazu eine Lösung? Relativ einfach, sag ich. Wie Smartdroid hier schon schrieb, sind Android Updates in Zukunft nicht mehr so wichtig. Google hat nämlich angefangen die gesamten Core-Apps, also die Apps die "von Anfang an" auf den Geräten installiert ist, auszulagern. Diese werden nämlich nach und nach als eigenständige App in den Store geladen. Angefangen hat dieser Prozess mit den hauseigenen Einstellungen.
Das beste Beispiel hierfür ist die Kategorie "Apps bestätigen". Diese gibt es zurzeit redundant (also mehrfach). In den Google-Einstellungen und auch auf den "lokalen" Einstellungen. Das lustige ist, dass Google es selbst in der Hilfe schreibt, dass man mehrere Möglichkeiten hat dieses zu De-/Aktivieren. Die Einstellungen werden auch zukünftig immer weiter in die Cloud zu Google geschoben. Warum nicht auch den Klingelton hochladen? Die sind meist um die 300 KB groß. Wenns hoch kommt, und man einen eigenen Song als MP3 hinterlegt, dann sind es maximal 3 MB. Klar sind das viele. Aber es wäre doch cool, wenn man sein neues Handy anschaltet, egal von welchem man kommt, und deine kompletten Einstellungen sind gleich. Klingelton, Benachrichtigungston, Apps bestätigen, Unbekannter Herkunft, Display Helligkeit und und und. Inzwischen geht der Prozess einen Schritt weiter. Die Tastatur, "den Standard Browser", den Kalendar und jetzt sogar eine eigene Cloud Print App. Was gibt es noch an Core-Apps die ausgelagert werden können? Der Launcher, die Galerie, die Kamera, Kontakte und Telefon. Alles Dinge, die man gemütlich als eigenständige Apps in den Store laden kann. Dass das funktioniert, beweisen unzählige andere Apps, die selbe Funktion aufweisen. Wie Nova LauncherQuickPic, Paper Camera oder Contakt+. Selbst auf der Google I/O merkte man, dass man mehr Wert darauf legt, dass alle Android Version dieselben Funktionen haben, aber nicht dieselbe Nummer.
Was bringen dann aber in Zukunft noch Updates? Naja ganz einfach. Die "Main"-Updates, also das aktualisieren von Android auf dem Gerät direkt, bringt dann nur noch Bugfixes für das System selbst. Also zum Beispiel das der Speicher schneller ansprechbar ist, das Bluetooth richtig funktioniert, das das System sich "schneller" anfühlt oder das Sicherheitslücken im Allgemeinen gestopft werden. Dinge, die man dann leider nicht abkapseln kann. Klar sind diese dann noch wichtig. Allerdings beschränkt sich der Otto-Normal-Verbraucher auf Funktionen und Design, und sieht das Ganze dann als "Super Update". Was dahinter steckt, das sehen die meisten überhaupt nicht.

Ich jedenfalls freue mich, dass Google in diese Richtung geht. Und wenn man mal ehrlich ist, und das ganze nüchtern betrachtet, ist das auch der einzig vernünftige Weg um die Fragmentierung zu bekämpfen. Wer weiß, vielleicht gibt es in Zukunft nicht mehr Android X, Y und Z sondern nur noch das Android!

12.06.2013

Der größte Android Virus bist du!

Immer wieder bekommt man zu lesen, dass sich gerade für Android immer mehr Viren im Umlauf befinden und dem User erheblichen Schaden zufügen. Sage und schreibe 99,9% aller neuen Schadprogramme sollen für das System von Google entwickelt worden sein. Auch die selbsternannten Analysten schauen in die Zukunft und meinen, dass Android das neue Windows ist.

Ganz aktuell ist der getaufte Obad.a unterwegs. Dieser soll der mit Abstand Bestprogrammierteste Virus aller bisher gesehenen Progrämmchen sein. So schreibt ein Blog zum Beispiel, dass die Malware erhebliche Finanzielle Schäden im Tausenderbereich anstellen kann. Andere fügen hinzu, dass sogar Apps aus dem Play Store damit infiziert sind. Der dritte wirft dann noch ein bisschen Salz in die Suppe und schreibt, dass er sich sogar eigenständig verbreitet. Okay, also doch das Windows von morgen? Naja nicht ganz. Denn es müssen schon eine ganze Reihe von "zufälligen Ereignissen" eintreten, damit er sich automatisch verbreitet. Wobei hier automatisch eigentlich das falsche Wort ist. Denn automatisch heißt ja, dass Verbreiten ohne Zutun eines dritten bzw. sogar eines zweiten. So funktioniert er aber nicht. Denn er "springt zwar" über das WLAN zu dir (vorausgesetzt du hast Bluetooth an) und ist da, aber ausgeführt und "gestartet" noch lange nicht.

Genau hier ist nämlich der Knackpunkt. Solange man einfach vorsichtig ist, was man installiert, passiert einem nichts. Wie viele Leute gibt es da draußen die unbedingt Spiel X/Y haben wollen, dieses aber Kostenpflichtig ist (Selbstverständlich sind viele nicht bereit zu Zahlen.)? Sie gehen auf [lieblingsSuchmaschineOderFileHosterEintragen] und laden fröhlich. Als nächstes kommt die Meldung mit den Sicherheitsrichtlinien. Worms 2 will SMS versenden? Naja, wird schon nicht so schlimm sein, ist ja ein großer Hersteller....und die Falle schnappt zu.

Zum Vergleich vielleicht mal ein Linux- und ein Windows-System. Woher stammen die meisten Quellen bei Linux? Aus einem "Package Database". Also aus einer Art Store, wie Play Store und Apple Store, die geprüft sind und dann entsprechend verteilt werden. Darüber kommen schon mal keine Viren rein. Aber auch hier gilt, sollte es ein Packet nicht geben (in dem Store) oder man unbedingt eine neuere Version will, ist man auf das "suchen im Internet" angewiesen. Hier lauert wieder die Gefahr.
Wie sieht es dagegen beim Windows Pendant aus? Vor Windows 8 hatte Microsoft keinen eigenen Store. Da war man von Anfang an "auf das Netz" (früher auf CD's) angewiesen. Sind wir mal ehrlich. Wie schnell kannst du mal irgendeine Scheiße ins Netz laden? Und wenn es nur in Excel in einem Makro eine Dauerschleife ist? Das Ganze noch schön promovieren und tausend Link im Netz verteilen und schon sind die Leute am Haken.

Warum ihr euch also Sicher fühlen könnt und Meldungen dieser Art getrost Ignorieren könnt ist folgendes:
Sobald man "nicht geprüfte" Inhalte installiert. Kann immer die Gefahr bestehen, dass man sich was einfängt. Sollten euch Freunde eine Link schicken, zu einem Spiel oder was auch immer. Schaut doch erst mal in den Play Store. Vielleicht gibt es zur Zeit eine Aktion und das Spiel gibt es Kostenlos. Sucht im Netz wie andere Leute in Foren über das Spiel reden. Habt Gedulgt. Drückt nicht alles an was blau ist denn es könnte dein letzter Klick sein...

11.06.2013

Matias Duarte und Jonathan Ive - Selber Kopf oder Kopie?

Matias Duarte war einst Designer bei HP. Zuständig für die Abteilung webOS, die es so heute nicht mehr gibt. Für das HP Touchpad und HP Palm, welche die einzigen Geräte mit webOS waren, war der Mann zuständig. Als webOS so ziemlich fertig war, wurde er von Google und sein Android Betriebssystem angeheuert. Das Resultat: Ice Cream Sandwich. Alles ziemlich einheitlich, im Gegensatz zu dem stark veralteten Android Gingerbread wo manch einer sehr gerne auf Hersteller-Oberflächen zurück griff.
Sein direkter "Konkurrent" aus dem Hause Apple ist Jonathan Ive. Der Herr, der unter anderem auch Eve aus WALL·E zeichnete, war auch für das Layout von iOS 7 verantwortlich. Dieses wurde gestern auf der WWDC vorgestellt.
Ein komplettes Redesign erhielt das System aus Cupertino. Flacher, klare Linien und vor allem "simpler". Die offizielle Webseite sagt dazu nur "No detail is just a detail". Böse Zungen behauptet auch "We just have forget something. It's a detail".
Aber wollen wir uns mal dem eigentlichen Thema widmen. Ich selbst habe eher wenig Ahnung welche Farben man benutzten sollte. Für was klare Linien stehen (Modernheit, Schlichtheit...) oder ob man heute lieber Serifen oder keine in der Schriftart nimmt. Fakt ist, ich kann zwei Systeme miteinander vergleichen:
Die Zahlen, vor allem die 4 und 1, sehen total gleich aus. Die 9 in dem Fall leider nicht. Aber auch nur, weil diese rechts dick ist.
Safari für iOS hat auch einen  neuen Anstrich bekommen. Leider erinnert mich das ebenfalls an Android.
Auch das Multitasking hat inzwischen denselben Look.
Die Kopfzeile, unter Android ActionBar genannt, hat ebenfalls die leichten Icons und den zurück-Button spendiert bekommen. Ob sie sich da vielleicht hier bedient haben weiß ich nicht. Im übrigen ist der zurück-Button beim Kalender kein Einzelfall. Dieser ist durchweg beim Messenger, E-Mail, Kalender und Moments. Dabei ist er, soweit ich es verstanden habe, sogar nutzlos. Denn ein einfacher wisch von Links soll die Navigation "zurück" darstellen.

Das waren also mal so meine Fundstücke. Ich will das ganze hier auch gar nicht als Bashing sehen. Es stellt sich für mich einfach die Frage, ob wirklich die Designer gleich denken oder ob man bei Apple wirklich soweit ist, dass man "zugibt", dass die Konkurrenz auch nicht schlecht ist.

Persönlich finde ich das Design sogar ziemlich gelungen. Erinnert einige sogar stark an MIUI, eine Custom ROM für Android. Jedenfalls zeigt es, in welche Richtung sich iOS in den zukünftigen Versionen bewegt. Auch dass man sage und schreibe 1500 neue API's geöffnet hat, zeigt, dass man durchaus willig ist seine "festgefahrenen" Gedanken los zu lassen.

04.06.2013

Hey Blog, die Screenshots sind nicht neu!

Lieber Kollegen, liebe Blogs,

wenn ein Blog etwas schreibt, ja vielleicht auch etwas "exklusives", dann müsst Ihr diesem nicht hinterher rennen wie ein kleines Kind seiner Mutter.
Ich habe in meinem Reader, ja, ich nutzte noch Google Reader, weil er erst am 7.1 eingestellt wird, so ungefähr 16 Blogs. Sagen wir 20. Der Reader hat zum Glück die Möglichkeit, gleich alle neuen News zu lesen. So sehe ich nicht, und achte auch nicht drauf, von wem wann wer was postet. Ist mir auch egal. Ich stelle euch alle auf die selbe Stufe. Jeder darf auch schreiben was er will. Ich darf mir dann dazu meine Gedanken bilden.
Heute war dann wieder so ein Tag. Ich blättere so durchschnittlich 3-5 mal von 7 Uhr bis 16 Uhr in meinen Feeds. Suche mir schöne Überschriften raus, speichere sie in Keep und wenn ich später Zeit habe, lese ich sie. Wobei, lesen? Meistens sagt die Überschrift mehr als der Artikel. Aber das ist ein anderes Thema.
So war es jedenfalls auch heute. Doch, anders als sonst, kam gefüllt einhundertvierunddreißigtausendundzwei mal das Thema "Neue Weboberfläche für den Play Store zeigt sich". Den ersten Feed also angeschaut. Was sehe ich? Folgende Bilder:
(Danke Cashy für die Bilder :))
Der erste Gedanke war in Richtung "Kennst du die nicht bereits?". Na gut, man kann sich irren. Ob er oder ich. Also nichts weiter gedacht.
Als dann aber weitere Blogs davon Berichteten, dass das neue Design "geleakt" worden ist, wurde mir fast schlecht. Denn mir fiel wieder ein, wo ich die Bilder zum ersten mal sah. 
Jeder darf es sich anschauen. Genau hier: YouTube-Link mit Zeitangabe. Nichts neues also! Wieso tausend Berichte darüber? Ich dachte hier gibt es nur Nerds und Super-Blogger. Doch ich habe mich wohl geirrt. Die meisten Kochen mit dem selben Wasser wie ich...

14.05.2013

Ubuntu, wir müssen reden!

Da ist er also, mein erster Linux bzw. Ubuntu Blog. Worum soll es gehen? Leider um die leidige Diskussion um Mir, den "geplanten" Display Server von Canonical, um Wayland und was der "ganze andere Haufen" zu dem Thema sagt.
Bevor ich richtig ins Thema einsteige, möchte ich erstmal ein wenig von meiner Erfahrung bezüglich Linux und Ubuntu schreiben.

Ich arbeite ca. seit 2008 ausschließlich mit Ubuntu. Angefangen hat es, wie wahrscheinlich bei fast allen Linux-Fans, aus reiner neugier. Einfach mal was neues ausprobieren. Anders sein. Ich fing also an mir Ubuntu anzuschauen. Hatte noch keine Ahnung von Derivaten oder Distributionen und was es da noch alles gab. Ich bin also einfach mal ins kalte Wasser gesprungen und mir das ding auf die Platte gehauen. Eigentlich kann man sagen, dass seit dem Zeitpunkt auf meiner Platte nur noch Ubuntu rumjuckelt.
Selbstverständlich habe ich, als neugieriger und interessierter Mensch, ein paar Blicke Richtung Fedora, openSUSE, Debian und Linux Mint gemacht. Alles ein paar mal ausprobiert, rum experimentiert und immer wieder zum Schluss gekommen: Ubuntu.
Warum? Weil es einfach lief. Man musste, was ich anfangs natürlich noch sehr schön fand, immer an den Betriebssystemen frickeln. Die Zeiten sind aber für mich vorbei. Ich will ein System, was nach der Installation läuft. Ich will nicht plötzlich vor einem schwarzen Bildschirm dastehen oder plötzlich graue 2002 Icons haben. Es soll laufen.
Kommen wir also zum Ursprünglichen Thema: Mir und Wayland.
Ich habe inzwischen schon so einige Blogs und Diskussionen darüber gelesen. Selbstverständlich habe ich als Technik affiner Mensch eine eigene Meinung dazu. Jeder wird, der sich mit dem Thema ein bisschen auseinander setzt, sich seine Meinung bilden. Das ist auch gut. Allerdings, war ja klar das jetzt ein großes "aber" kommt :), sind wir - damit meine ich alle Ubuntuianer - inzwischen gleich auf mit der Konkurrenz: Windows. (Natürlich auch mit OS X!).

Mit gleich auf meine ich nicht die Marktstellung oder Marktmacht. Da ist Linux im Desktop bereich immer noch weit hinten dran. Ich meine die Userbasis. Es gibt inzwischen jede menge Ubuntu-Nutzer, bitte nicht mit generell Linux verwechseln(!), die das System einfach benutzten. Nicht jeder der ein Linux/Ubuntu hat, ist gleich ein Linux-Kernel Hacker. Nicht jeder der es nutzt, versteht gleich auf Anhieb ob Java ein Kaffee oder ein stück Kuchen ist. Es gibt inzwischen wirklich viele da draußen, die Nutzen das System weil es Umsonst ist. Weil sie einen Sohn haben, der für viel weniger Geld einen Rechner zusammen schrauben kann und oben drauf noch ein alternatives kostengünstigeres System liefert. Solange es rennt, reicht es. Dabei muss es aber auch nicht gleich der Sohn sein. Selbst Freund/Verwandte/Bekannte, irgendwelche. Ich schätze spätestens über 4 ecken kennt man einen, der Linux nutzt.
Was also wenn Ubuntu umstellt? Nichts! Und zwar überhaupt nichts! Solange es einfach läuft, läuft es. Ich lege auch meine Hand ins Feuer, dass selbst eingefleischte IT'ler erst jetzt von sowas wie einem "Display-Server" gehört haben. Erst jetzt wird die "Wichtigkeit" für solch ein Programm an die Öffentlichkeit getragen. Es ist also kein Geheimnis, dass wenn Canonical umsattelt, und es läuft, alle weiter machen wie bisher.

Die große Frage stellt sich nur: Wird es denn "einfach" laufen?
Diese Frage stelle ich aber nicht dir oder mir selbst. Das erwarte ich! Und genau das tun 80% der restlichen Ubuntu-Nutzer ebenso.

Inspiriert durch: YoutTube-Link

19.04.2013

Es wird Zeit das Google seine eigene Hardware baut

Wie schon in der Checkdomain-Bloggeraktion versprochen folgt ein weiterer Artikel. Diese übersetzte ich "quasi" nur ins Deutsche. Denn der Ursprung ist ein Kommentar von androidandme, welcher wirklich gelungen ist.
Die Überschrift sagt eigentlich schon vieles. Google sollte endlich seine eigene Hardware bauen. Wie ist das gemeint? Nun ja, es gab 2012/13 sehr beeindruckende Geräte von Google. Kein anderes Unternehmen hat so viel Aufmerksam für seine neuen Produkte erhalten. Warum das so ist? Google war immer in den Köpfen als Software-Riese. Vorher hatten Sie immer nur ein Smartphone im Angebot. Das Unternehmen veröffentlichte also das Nexus Q, Nexus 4, Nexus 7, Nexus 10, Chromebook Pixel und die Google Glass. Nun, welche Geräte davon sind jetzt wirklich erstaunlich und atemberaubend? Welche sind die, die eine "magische" Anziehung haben? Q, Pixel und Glass.
Schaut euch dieses Gerät doch mal an. Einfach nur wow. Zugegeben, dass Q war im Nachhinein ein Flop - wobei sich ja viele auf eine Neuauflage zur I/O 13 wünschen. Aber das Design, die Passform. Es passt einfach alles. Genauso sieht es beim Pixel und der Brille aus.
Wie sieht es dagegen im mobilen Sektor aus? Das Smartphone, das Nexus 4, winkt mit seinem Preis und neuster Technologie. Aber der große Wurf? Eher nicht. Es mag vielleicht vom Design und technisch in der höheren Liga mitspielen, dennoch ist es nichts wo man sagt "Wow". Das Gleiche spiegelt sich im Nexus 7 und Nexus 10. Zwei wirklich gelungene Tablets. Spielen auch ganz weit oben mit. Aber die Eleganz, den Wow-Faktor, die Anziehung, die haben sie alle drei nicht. Hier spielen ganz klar Q, Pixel und Glas die größere Rolle.

Der Grund dafür liegt auch auf der Hand. Beim Q, Pixel und auch bei der Brille, haben die Googlianer freie Hand. Niemand spielt dazwischen. Sie können damit machen was sie wollen. Ob sie jetzt einen blauen Ring fürs Nexus Q machen oder nicht. Freie Entscheidung.
Ganz anders sieht es bei den "Playground"-Geräten aus. Hier schaut sich Google nämlich das Produkt-Portfolio der "Konkurrenz" an, passt hier und da etwas an, und fertig ist das neue Produkt. Es ist von Anfang an kein 100 Prozentiges Google Produkt.
Mit Motorola wird es, obwohl es sich viele hoffen, nicht anders werden. Motorola wird weiterhin "unabhängig" sein und mit Providern arbeiten (wollen). Auch hier fliest nicht das Pure-Google ein.

Wie seht Ihr das?
Sollte Google nun auch endlich eigene Hardware bauen?
Oder können Sie ruhig so weiter machen und Hardware von anderen Unternehmen "abkupfern" und unter eine "doppelten"-Flagge Produzieren?

Quelle: Link

Checkdomain verschenkt Domain-Weltkarte

Bevor ich heute zu einem sehr schönen Artikel von androidandme berichte, möchte ich noch auf eine spezielle Aktion von Checkdomain aufmerksam machen. Die Seite, die sich eigentlich auf das Prüfen von Domains spezialisiert, verschenkt an alle Blogger eine Domain-Weltkarte.
Normalerweise ist Checkdomain dafür da, dass man eine URL eingibt (oder eine die man gerne haben möchte) und diese wird dann auf Verfügbarkeit geprüft. Bei mir treten dort aktuelle zwar Probleme auf, aber das ist eigentlich das Prinzip hinter der Seite :)
Neben den "typischen" Endungen wie .de, .com, .eu usw. haben diese schon die neuen TLD's in Ihr Programm aufgenommen. So kann man zukünftig auch nach .app, .art., .auto usw. suchen. Zwar sind diese noch nicht ganz offiziell und von der ICANN durch gewunken, doch das sollte eigentlich bis Ende des Jahres auch erledigt sein.

Zurück zur Aktion. Für Blogger gibt es, wie schon erwähnt, eine Weltkarte aller Endungen gratis. Dazu reicht ein simpler Post im Blog. Danach die entsprechende URL an den Dienstleister schicken, er prüft das Ganze und schon nach wenigen Tagen sollte die Karte bei euch eintreffen. Diese ist zwei Seitig bedruckt, Weiß und Blau, und kommt in der Größe von 114 x 70 cm daher.
Ein kleines Boni geht dabei auch an die Deutsche Kinderkresbsstiftung. Denn pro verkaufte Karte, normalerweise Kostet diese 27 € zuzüglich Versand, gehen 10 € an die Stiftung.

Falls Ihr also eine Karte kaufen möchtet, und dabei erkrankten Kindern helfen wollt, dann geht einfach auf diese Seite und kauft euch eine. Vielleicht könnt Ihr diese ja ganz Stylisch in euer Zimmer oder Büro hängen?

Quelle: [via] Link

04.04.2013

Nein, das Tablet löst nicht den PC ab!

Da ist auch schon wieder so ein Bericht. Tablet-Computer wird den PC dauerhaft ablösen, so die Überschrift. In dem Bericht, der von Gartner berichtet, klatscht noch ein paar Zahlen dazu und dann passt das auch. Ein Boom wird es im Tablet bereich geben. So sollen sich rund 70% mehr Verkaufen als im Vorjahr. Das ergeb dann 197 Millionen Geräte. Der PC, inklusive Laptops und Netbooks, geht um 3,5 Prozent zurück. Geräte: 339 Millionen.
Und Quiz-Master sagt "Ähhh, falsch!".
Keine Ahnung was diese ganzen "Spezialisten", "Forscher" und "Analysten" da von sich quatschen. Fakt ist: Jeder der heute halbwegs mit einem PC arbeitet, der wird das noch die nächsten 5 Jahre tun! Vielleicht werden die ganzen News auch von den jeweiligen Blogs oder Zeitungen falsch aufgenommen. Aber fakt ist, der PC stirb nicht. Selbstverständlich gibt es auch super viele Leute die nur einen PC, auch meistens einen Laptop, besitzen um "mal schnell alles checken". Was gehört dazu? Social Network, Online Banking, E-Mails. Das wars dann eigentlich schon. Ja, so leute gibt es da draußen. Für diese ist ein Tablet-PC natürlich optimal. Es ist kleiner, leichter und hat heute schon fast genau die selbe Auflösung wie derzeitige Bildschirme. Der Super trumpf kommt dann noch mit der einfacheren Bedienung. Denn so manch eine Webseite ist einfach unübersichtlich. Eine App wird mit viel mehr bedacht entwickelt.
 
Das ist die Webseite, nachdem man sich eingeloggt hat, von GMX. Ich will hier nur meine Mails checken. Kein Fotoalbum, keine Pinnwand und kein Kalendar. Klar das der normale User sich da dumm und dämlich sucht.

Aber das ist nur die eine Seite. Wie schon erwähnt. Es gibt auch Leute die arbeiten mit Computern. Arbeiten? Da fängt es doch schon klein an, die simple Buchhalterin in einem Unternehmen. Sie wird mit Sicherheit NICHT ein Tablet benutzen. Klarer wird es dann bei Leuten die Programmieren, wie mich. Es gibt AiDE, ja. Darauf habe ich sogar mal eine App entwickelt. Allerdings habe ich dafür gefühlt 2 Tage gebraucht. An einem Rechner wäre das in weniger als 15 Minuten fertig gewesen.
Dann kommen noch Ärtzte hinzu. Wobei man sich hier mit ein bisschen Fantasie etwas ausmahlen kann, wie dieser im OP steht und nebenbei Angry Birds spielt. Aber ein Artzt wird, abgesehen von "Ich schau mal aufs Tablet welche schmerzen sie haben", doch nicht irgendwas über diese Mini-Tastatur eingeben wollen. Und selbst wenn, wenn der Doktor mit Sauklaue mit der Tastatur wesentlich schneller ist. Wird er auf lange Zeit mit dem kleinen Bildschrim nicht klar kommen!
Fazit:
Ja selbstverständlich wird es Tablet's in Zukunft immer mehr geben. Das war/ist genauso klar, dass es immer mehr Smartphones geben wird, nachdem das iPhone das licht der Welt erblickte. Natürlich wird es ein Rückgang von PC's und Laptops geben. Denn der normale 08/15-User brauch nicht mehr als ein Gerät. Dennoch, PC's sind nicht dem Untergang geweiht. Das ist einfach falsch. Es gibt noch genug Leute, vorallem in der Branche, abgsehen vom privaten, die nicht auf ein derartiges Gerät verzichten können.
Über Hybriden, also zum Beispiel Tablets, die man einfach in eine Station steckt welche mit einer Tastatur und Monitor verbunden sind, möchte ich nicht sprechen. Das ist einfach noch Zukunfsmusik bzw. kommt wohl kein großer Hersteller auf diese Idee :)

28.03.2013

Warum MEGA so viel falsch gemacht hat

Als MEGA, der nachfolger von Megaupload über den ich nicht sehr viel Worte verschwenden werde, wurde am 20. Januar dieses Jahres veröffentlicht. Der Hype über den neuen Dienst war groß. Wer die Geschichte dahinter kennt, weiß warum.
Der Launch, welcher direkt auf Kim's Mansion in Neuseeland veranstalltet wurde, war in meinen Augen mehr ein großes Theater. Man machte sich viel über die Regierung lustig und man lud gefühlt jeden großen Blog, große Zeitung oder sonst interessierte Journalisten ein.
Der Dienst sollte, wie auch das Banner zeigt, "Größer, Besser, Schneller, Stärker und Sicherer" sein, als die Konkurrenz. Man erklärte beim Launch also, wie es weiter geht, was geplant ist und wie sicher doch der Dienst ist. Wobei man als Zuschauer auch fragen stellen konnte. Öfter kam natürlich die Frage auf, ob das mit der Sicherheit nicht eher was mit illigalen Filesharing zu tun hat. Doch diese wurde immer abgewiesen.
Nun gut, worauf ich eigentlich hinaus wollte. Der Dienst lief von Anfang an nur in Googles Browser "Chrome" aka "Chromium". Support für Firefox, Internet Explorer unnd Safari fiel also weg. Das wäre dann schon mal der erste Punkt, was schlicht falsch lief. Man versprach das der Dienst in Zukunft diese auch offiziell unterstützen möchte. Ob das funktioniert? Kann ich nicht testen. Aber es kam nichts mehr offizielles ala "Jetzt MEGA mit allen Browsern möglich.". Aber eigentlich ist hier von Anfang an falsch gefahren worden. Hier hätte man direkt alle Browser unterstützen müssen.
Das man von Anfang an keine einzige Mobileplatform unterstützt, ist dann der nächste Punkt. Ich bin kein Unternehmer. Aber wenn ich solch ein Dienst launchen würde, dann würde ich dafür sorgen, dass mich auch wirklich jeder erreichen könnte. Vielleicht war man unter Zeitdruck und man wollte die Apps nach hinten verschieben? Weiß ich nicht. Herr Dotcom meinte nur, dass Apps für den mobilen Bereich "bald" kommen werden. Doch was heißt bei Kim "bald"? Zumindest nicht in den nächsten zwei Monaten, wie man aktuell sieht. Inzwischen gibt es zwar schon die ein oder andere App für Android. Aber diese beruhen auch nicht auf einer offiziellen MEGA-SDK, die die Jungs erst vor kurzen veröffentlichen. Dies API's wurden mehr oder weniger selbst geschrieben.

Der Dienst startete gleich bei Anmeldung mit 50 GB freien Speicherplatz. Das ist mehr als bei der Konkurrenz. Dropbox, der für mich immer noch mit abstand beste Cloud-Anbieter, bietet läpische 2 GB. Der rest? Meistens um die 5-15 GB. Für Box.com gibt es dann immermal verschiedene Aktionen, womit man ebenfalls leicht auf 50 GB kommt. Ob man das braucht sei mal dahin gestellt. Aber ich persönlich möchte in "meiner Cloud" nicht so gerne ausmisten. Für mich wird nur geuppt was ich auch gerne Teilen möchte und mir mehr oder weniger "unwichtig" ist. Von daher, einfach uppen, Link sharen und gut ist. Mit Dropbox muss ich doch ab und an mal die ein oder andere Datei löschen. Andere Anbieter kommen mir an mangel von Performence oder schlecht Handhablichen Apps nicht in Frage.
Mit MEGA, so dachte ich, erscheint nun endlich ein Dienst der mit Dropbox konkurrieren kann. Bietet das selbe dafür mit Verschlüsselung und 48 GB mehr Speicher. Ich setzte wirklich viel auf den Dienst. Hatte auch eigentlich damit gerechnet, dass dieser mehr public wird. Allerdings hat man den Hype nicht genutzt. Man sieht immer noch die typischen Links. Dropbox, der Platzhirsch, manchmal noch Box und ganz selten kommen ein paar Exoten wie Jottacloud, Ubuntu One und wie sie alle heißen. Doch leider hat man nicht viel gemacht. Den Hype nicht genutzt. Inwzischen ist der Dienst einfach nur wie jeder andere Nieschen-Cloud-Anbieter. Statt direkt mit Apps zu starten, versinkt er in sich selbst.
Von den anderen Dienstleistungen, wie Kalendar und einen Mail-Dienst (den hatte Kim auch angekündigt), möchte ich gar nicht erst Anfangen...

26.03.2013

Das Spiel mit den Gerüchten...

Eigentlich wollte ich nichts darüber schreiben. Aber ein Beitrag hat es dann doch auf den Gipfel gebracht. Keine Ahnung warum, aber genau dieses Kommentar hat irgendwie gefehlt um diesen Beitrag leben einzuhauchen.
Ich möchte damit, schon gar nicht den Urheber dieses Postings, angreifen. Es geht nicht im speziellen um dich. Es geht...ja, um wen eigentlich?

Erst Gestern schreib SmartDroid darüber. Der Autor ist zum Fazit gekommen, dass Gerüchte einfach dazu gehören. Ja! Ich bin der selben Meinung. Doch manchmal muss man doch einfach mal seine Birne benutzen, um abzuwegen, was reiner schwachsinn ist und was nicht. Vielleicht bin ich auch schon länger oder intensiever in der Branche als andere um das besser ab schätzen zu können. Aber wann gab es das letzte mal einen richtigen Hammer? Ich kann mich nicht errinern. Nie gab es etwas spezielles. Etwas wo man sagen könnte "Wow, super ding". Keiner, niemand. Nicht Samsung, nicht Apple, nicht LG. Nein, auch Motorola aka Goorola wird keinen knaller bringen. Die Zeiten sind vorbei. (Oder haben sie überhaupt schon angefangen?)
Es ist bisher immer alles beim alten geblieben. "Aufrüst Kit" quasi. Stärkerer Prozessor, mehr RAM, größerer Akku, bessere Kamera. Das spielt sich jedes Jahr aus neue so ab. Im High-End wie auch im Low-End sektor. Klar. Die Kosten für die Hardware eines Samsung Galaxy S(1) haben sich von damals auf heute mehr als halbiert.

Was brachten die Hersteller denn tatsächlich als Inovation in den letzten 2 Jahren? Inzwischen sind alle Smartphones gleich auf. Keiner kann mehr mit punkten. Weil es einfach nichts neues gibt.
Saphirglas, wie es in dem Bild zu sehen ist. Inovation? Oder logische Weiterentwicklung eines Touchscreens? Schnellerer Proezessor. Inovation? In dem Artikel wird dann noch von einem 4.000 mhA geredet. Ja klar! Junge menschen, all ihr Blogger, ihr Twitterer, ihr Facebookler und wie man euch auch nennt: Denkt nach!
Der aktuelle stärkste Akku stekt im Razr MAXX. 3.300 mhA. Wie sie es geschafft haben? Dicke! Es ist einfach ein wenig dickerer. Auf Wikipedia steht dazu:
Due to the battery's larger physical size, the Razr Maxx HD's overall thickness increases by 0.9 mm over the standard variant at a total thickness of 9.3 mm.
Also, ein Smartphone was dünn wie ein S4, iPhone 5 oder ein Nexus 4 mit einem Akku von 4.000 mhA Größe könnt ihr euch abschminken. Das ist aktuell einfach noch nicht möglich.

Desweiteren über die Gerüchte, dass das X Phone Wasserdicht werden/sein soll: Ja, das kann sein. Warum? Weil inzwischen auch andere Firmen damit werben, dass ihr Smartphone Wasserdicht ist. Es kann einfach sein. Das ist nicht irgendein Hirngespinnst.

Über das Gerücht, dass wir uns ein Smartphone anpassen werden können möchte ich nicht eingehen. Ich werde dazu nur diese Sätze schreiben: Es könnte vorkommen, dass man zukünftig seine Geräte selbst Konfigurieren kann. Ob das ganze allerdings Marktreif ist bezweifle ich, dennoch wird es das irgendwann geben. Früher...oder später!

Also bitte, an alle: Überlegt doch erstmal ob so etwas möglich ist. Sagt nicht direkt von Anfang an das man es deswegen kaufen wird. Er könnt nur enttäuscht werden...